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Ärger um Kampagne

Ton zwischen Ärzten und Minister Gröhe wird schärfer. Berlin/Essen – Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) vorgeworfen, mit falschen Behauptungen seine Reformpläne zu Praxisverteilung und Arztterminen zu bekämpfen.

Zu behaupten, er wolle die freie Arztwahl einschränken und riskiere das Überleben von bis zu 25 000 Praxen, sei „unverantwortlich“, sagte Gröhe der „Bild“-Zeitung.

„Auch in überversorgten Gebieten wird es immer von der konkreten Versorgungslage abhängen, ob eine Praxis nachbesetzt wird“, sagte der Gesundheitsminister. Der Vorwurf, er wolle die freie Arztwahl einschränken, sei „Unsinn.“

Die Freie Ärtzeschaft (FÄ) und die Bürger Initiative Gesundheit starteten dagegen eine Unterschriftenaktion gegen das geplante Versorgungsverstärkungsgesetz. Gestärkt würden mit dem Gesetz „nur die Interessen von Industrie und Krankenkassen“, sagte der Vorsitzende der FÄ, Wieland Dietrich, in Essen. „Die Behandlungsmöglichkeiten der Patienten hingegen sollen abgebaut werden.“ Wer Arztpraxen schließe, könne nicht gleichzeitig die Wartezeiten verringern. Zudem öffne das Gesetz der Industriemedizin „Tür und Tor und liefert die Patienten der Gesundheitswirtschaft aus. Das ist ein Skandal“, so Dietrich.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz warnte davor, den Streit auf dem Rücken der Patienten auszutragen. „Wenn Ärzte behaupten, dass 25 000 Praxen vor der Schließung stünden, dann ist die Zahl Propaganda und macht Menschen Angst“, erklärte Vorstand Eugen Brysch.

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