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Götschen: Snowboard: Isabella Laböck Doppelmeisterin

Isabella Laböck Doppelmeisterin

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Götschen - Isabella Laböck aus Prien war die herausragende Teilnehmerin bei den Titelkämpfen 2012 im Snowboard am Regionalzentrum Götschen.

OVB

Die erfolgreichen Damen beim Parallelslalom von links: Rosa Czipf, Isabella Laböck, Amelie Kober und Selina Jörg.

Nach dem Titel im Parallelriesenslalom sicherte sich die sympathische Snowboarderin tags darauf auch den Titel im Parallelslalom.

Im großen Finale konnte sie sich gegen die immer stärker werdende Rosa Czipf durchsetzen, die im Halbfinale ganz knapp die in den Vorläufen sehr schnelle Selina Jörg eliminieren konnte. Im zweiten Halbfinale gewann Laböck gegen Amelie Kober, die anschließend das kleine Finale gegen Jörg um Haaresbreite für sich entschied.

Etwas Pech hatte Lokalmatadorin Anke Karstens, die gleich im Viertelfinale auf Amelie Kober traf und dann ausschied. Schlussendlich blieb für die Bischofswieserin aufgund der besten Zeit in der Qualifikation der fünfte Platz in der Endabrechnung.

Bei den Herren konnte an diesem Tag Patrick Bussler vom SC Aschheim seiner Favoritenstellung gerecht werden und holte sich im Finale gegen den Slowenen Jure Hafner ganz klar den Titel im Parallelslalom. Platz drei belegte der erst 18-jährige Christian Hupfauer vom SC Aising-Pang, der im Halbfinale nur ganz knapp an Bussler gescheitert war. Er besiegte im kleinen Finale den deutschen Meister 2012 im Parallelriesenslalom, Alex Bergmann vom WSV Bischofswiesen.

Cheftrainer Andi Scheid zog ein zufriedenstellendes Fazit dieser Titelkämpfe 2012, die der SC Inzell am Regionalzentrum Ski Alpin und Snowboard durchführte. "Wir haben hier an beiden Tagen sehr guten Snowboard- Sport zu sehen bekommen. Das Niveau war sehr gut und man hat gesehen, dass die Messlatte vor allem bei den Damen sehr hoch liegt. Man musste schon einen guten Tag erwischen, um sich den Titel zu sichern. Geschenkt wurde einem nichts. Ein großes Lob auch an den SC Inzell, der seine Feuertaufe bestens bestanden hat". In der Tat war dies keine Selbstverständlichkeit, denn an dem wahrscheinlich kältesten Tag in Jahr mit Minus 19,4 Grad am Morgen beim Start der Qualifikation war die Abwicklung keineswegs eine Aufgabe für "Warmduscher".

hw/Oberbayerisches Volksblatt

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