Inzell - Eine internationale deutsche Schlittenhunde-Meisterschaft in der Mitteldistanz sowie rasante Sprint-Rennen werden am 4. und 5. Februar einen Hauch Alaska ins Inzeller Tal bringen.

© Mergenthal
Faszinierend ist für die Zuschauer der Start der ungeduldig wartenden Gespanne. Hier Gerhard Posch kurz nach dem Start.
Start und Ziel ist bei Camping Lindlbauer, und zwar jeweils ab 10 Uhr. Start- und Zielbereich ist diesmal nicht getrennt, so dass es für die Zuschauer spannender ist: Sie können gleichzeitig die ungeduldig am Start wartenden Hundegespanne und die Endspurts beobachten. Im "Stakeout" können die Hunde täglich ab 9 Uhr besichtigt werden. Die Verkaufsstände wurden heuer erweitert, und der Skiclub Inzell sorgt für Kaffee und Kuchen.
Der ausrichtende Verein Schlittenhundesport Bayern (SSB), der mit dem Vorsitzenden Andi Birkel aus Weißbach und Wolfgang Fehringer aus Traunstein zwei lokale Musher im Vorstand hat, erwartet etwa 60 Sprinter und etwa 40 Mitteldistanz-Fahrer.
Rennleiter ist SSB-Sportwart Michi Käsbohrer aus Rosenheim, der sich auch nach der Auflösung seines erfolgreichen Teams für den Verein engagiert. An den Sprintrennen können auch nicht reinrassige Schlittenhunde teilnehmen und werden dann getrennt gewertet. "Wir möchten den Schlittenhundesport trotz der zwei unterschiedlichen Weltverbände mit voneinander abweichenden Reglements wieder zusammenführen", erklärt Fehringer.
Erwartet werden die Elite des Schlittenhundesports und zahlreiche Hobbysportler, auch aus der Umgebung. "Hundebesitzer aus unserer Region, die diesen Sport gerne ausprobieren möchten, können sich jederzeit bei uns melden", erklärt Fehringer. Auch mit nur einem Hund könne man mitmachen, beim Skijöring auf Langlauf-Skiern. Nach einem Vereinsbeitritt sei sogar die Teilnahme am Inzeller Rennen noch kurzfristig möglich, gerne auch in den wertungsfreien Klassen "Happy Dog" (Sprint) oder "Tour" (Mitteldistanz).
vm/Oberbayerisches Volksblatt



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