Nach der Attler Au werden nun auch andere verlandete Altwasser am Inn wieder geöffnet.

© OVB
Ein Saugbagger "entlandet" die Schwemmbereiche im Altwasser, die Ufervegetation wird dabei kaum berührt. Foto Meixner
Wasserburg - In einigen Wochen werden die Spaziergänger am Innweg Richtung Süden hier wie gewohnt den Schwänen und Enten beim Brüten zuschauen. Derzeit können sie eher Technisches in den Uferbereichen und Altwasserflächen am Inn sehen: Der Verbund als Betreiber des Innkraftwerkes renaturiert derzeit den Staubereich bei Wasserburg.
Vor einem Jahr zeigte der Kreisfischereiverein in Zusammenarbeit mit dem Naturschutz, dass es selbst in Schutzgebieten wie der Attler Au sinnvoll sein kann, der Natur auf die Sprünge zu helfen: Die Auswirkungen von Hochwassern, die früher für eine laufende Erneuerung der Altwasserbereiche sorgten, fehlen im aufgestauten Inn einfach.
Im Winter droht daher die Gefahr, dass Fische und Muscheln einfrieren könnten. Letztere wurden vor den Arbeiten unter anderem von Helmuth Meixner gesichert, der auch vor vielen Jahren schon ein Konzept für die Revitalisierung der Altwässer erstellt hat.
Beim Verbund geht es in den nächsten Wochen weiter mit den Maßnahmen, sie sollen bis Ende Februar, also vor der Vogelbrut- und Laichzeit, abgeschlossen sein. Wieder naturnaher sollen dabei die Bereiche Katzbach- und Laimbachmündung, Freihamer Au, und die Rott und die Attel in einigen Bereichen werden.
Für die Staugebiete Teufelsbruck bis Gars gebe es bereits entsprechende Pläne, so der Verbund. koe
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