Hat man sich schon daran gewöhnt? Oder ist es wirklich schon wieder etwas "wärmer"? Jedenfalls ist das Thema Kälte nicht mehr die Nummer eins beim Gespräch auf der Straße oder im Laden.

© OVB
Ohnehin ist es eigentlich eine ganz normale Winterphase, die wir gerade erleben. Kommt sie nicht, ist die allgemeine Trauer nach den "echten Wintern früher" groß. Wie "echt" diese Winter waren, zeigen diese beiden Dokumente, die wir von Lesern erhalten haben. Im Extremwinter 1928/29 war der Inn völlig zu, auch vom Blaufeld kam man zu Fuß in die Stadt. Als es dann taute, verloren die Wasserburger ihre Innbrücke, die dem Druck der Eisschollen nicht mehr standhielt. Welche Temperaturen damals wirklich herrschten, ist in der Chronik der Volksschule Eiselfing nachzulesen. Unter -30 Grad lag der tiefste Wert, der im Februar abgelesen und fein säuberlich eingetragen wurde. Fotos Privat
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