Haag - Der Geschichtsverein "Reichsgrafschaft Haag" bestätigte zur Generalversammlung beim "Wirt z'Moosham" seine Führungsmannschaft mit Gerhard Kramer an der Spitze. Das "dringlichste Problem" bleibt der Schlossturm.

Vier Jahre umfasste der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden Gerhard Kramer. Seitdem blieb das Paradestück der Haager Geschichte, der Schlossturm, geschlossen. Zuerst habe der Geschichtsverein aus Protest die Führung des Museums aufgegeben, dann "amtlich". Doch nicht nur die Ausstellung der Haager Geschichte fehlt dem Verein, auch die Benutzung des Schlosshofes. So können die Weinfeste nicht mehr abgehalten werden.
Zum Schlossturm gebe es für das Museum keine Alternative. Neues über die künftige Verantwortung und Finanzierung habe er nicht gehört: "Es gibt gar nichts mehr an Informationen."
In den Aktivitäten sah Gerhard Kramer eine gute Mischung. So biete der Verein im Jahr vier Vorträge zur Haager Geschichte, drei zur allgemeinen und Kulturfahrten: "Das soll so bleiben."
Kassier Sigmund Heilmaier errechnete insgesamt ein Plus. Als größere Ausgabenposten nannte er 9000 Euro für die Auflage des sechsten Bandes der Haager Geschichte und 6000 Euro für die Ungezieferbekämpfung im Schlossturm.
Die Wahlen bestätigten das Führungsquartett mit Vorsitzendem Gerhard Kramer, Stellvertreter Hubert Sailer, Kassier Sigmund Heilmaier und Schriftführerin Renate Wortmann. Neu in die erweiterte Vorstandschaft kam Rudolf Ortner für die Reiseleitung. Weiterhin zuständig für Forschung und Archiv bleibt Rudolf Münch. Burgvogt für den großen Turm ist wieder Hans Glasl, für den kleinen Uli Herzog.
Weitere Sparten wurden besetzt mit Chronistin Salome Heilmaier, Festorganisatorin Helga Brunnhuber, Kelch-Probst Alfons Reiter, Museumsleiter Hubert Sailer, Trachtenpflegerin Resi Schelle, Werbemanager Christian Rassmann und Tanzmeister Gerhard Glasl.
Beiräte blieben Winfried Weiß, Hans Haslberger, Josef Kirchmeier, Karl Fischberger, Konrad Loidl und Resi Schelle. Die Kasse prüfen weiterhin Hans Heilmaier und Gerhard Glasl. xy
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.