018.12.09|Wasserburg|Wasserburg|11
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Eine Vergiftung knapp überlebt habe ein Bordercollie, meldeten wir am Donnerstag. Inzwischen wird aus Rechtmehring von einem gestorbenen Dackel und einem weiteren Giftfall berichtet. Hundebesitzer haben 1000 Euro Belohnung ausgesetzt.

© OVB
Mit diesem drastischen Plakat warnen die Rechtmehringer andere Hundehalter.
Rechtmehring - Noch immer leidet der Bordercollie an den Folgen des Giftes, das er gefressen hatte: Am vergangenen Samstag hatte er nach einem Spaziergang zwischen Rechtmehring und Hinterberg/Hochhaus plötzlich erbrochen und nur dank der sofortigen Hilfe eines Tierarztes überlebt.
Für die Hundehalter in Rechtmehring ist inzwischen klar, dass es sich um einen Giftanschlag gehandelt haben muss. Denn am selben Abend verstarb auch ein Dackel mit Vergiftungserscheinungen. Und eine Woche später überlebte ein 40-Kilo-Hund in der Tierklinik wohl nur, weil die Giftdosis für sein Körpergewicht zu gering war.
Der Bereich, in dem die Hundehalter das Gift vermuten, ist eine beliebte Strecke zum Ausführen der Hunde. Auch Haager kommen hierher zum Gassigehen. Entsprechend groß ist die Kotbelastung, und so kam es immer wieder mal zu mehr oder weniger deutlichen Spannungen mit den Landwirten.
Allerdings will niemand Verdächtigungen aussprechen, schon gar nicht die Polizei, die im Moment noch ermittelt und auf Hinweise aus der Bevölkerung hofft.
Vor einigen Jahren kam es in Rechtmehring schon einmal zu zwei Hundetoden durch Gift. Vielleicht haben die Hundebesitzer auch deshalb so schnell reagiert: Mit Plakaten warnen sie vor den Giftködern, die sie in Würstchen oder ähnlichen Präparaten vermuten.
Und sie haben nun eine Belohnung von stolzen 1000 Euro ausgesetzt für konkrete Hinweise, die zur Erfassung des Täters führen. "Das hatten wir gleich beisammen", berichtet eine Hundebesitzerin. Schließlich liege allen das Wohl ihrer Vierbeiner am Herzen.
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