405.07.10|Wasserburg|Wasserburg|
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Attel - Fünf oder zehn Kilometer laufen bei 27 Grad: Das bringt manchen an die Grenze. Beim Attler Lauf kamen am Samstag aber alle 559 Teilnehmer gesund ins Ziel.

Alle Leistungsklassen machten sich in Attel auf die Strecke. Hier überholen Zehn-Kilometer-Läufer die Walker. Fotos Günster
"Heiß aber schön", fasste ein Mitglied des Berglaufteams des SC Haag seine Eindrücke für viele andere zum achten Attler Lauf zusammen. Allerdings könnte die Hitze einigen schon im Vorfeld zu viel gewesen sein. Jedenfalls starteten heuer mit 559 Läufern 67 weniger als im Vorjahr.
Es könnte aber auch an der neuen Strecke gelegen haben, die nicht mehr in die Attler Au führte, sondern auf der Terrasse über dem Inn blieb. Michael Wagner von der Stiftung Attl führte eine stichprobenartige Befragung der Läufer durch und kam zu dem Schluss, dass die sportlichen Läufer die alte Strecke wegen ihrer zusätzlichen Höhenmeter und der Abwechslung bevorzugen würden. Den anderen sei es weitgehend gleich gewesen, Familien bevorzugen eher die leichtere Variante,
Für die Organisatoren selbst bedeute sie eine bessere Planbarkeit. Denn man sei unabhängiger vom Wetter, was auch voriges Jahr der Grund für die kurzfristige Umdisponierung war. Absehbar wird es wohl dabei bleiben.
Neu war heuer auch, dass ein Teil der Strecke durch die Stiftung selbst geführt hat, damit nicht mehr so bewegliche Heimbewohner zumindest vom Fenster aus mitschauen konnten. Zwei Verpflegungsstationen versorgten die Läufer auf der fünf Kilometer langen Strecke in Richtung Kornberg. Wer zehn Kilometer wollte, lief einfach zweimal.
Die meisten kamen sowieso wegen des Spaßes, die Organisation wurde stets gelobt. Hier in Attel klappe einfach alles, die Stimmung sei gut, das sei nicht überall so, meinten Läufer, darunter der Turn- und Sportverein aus Frauenneuharting, das Heilpädagogische Zentrum Piding oder eine Familie, Vater, Mutter und Tochter, aus Rechtmehring. Viele kommen regelmäßig, darunter sind Vereine, Gruppen, Familien oder Einzelläufer.
Eine Überraschung gab es bei den Ergebnissen: Anton Gröschl, für den PTSV Rosenheim unterwegs, hat seine Siegesserie über die letzten Jahre unterbrochen und wurde nun Zweiter beim ZehnKilometer-Lauf. Ihn löste Markus Siegerstetter aus Neumarkt St. Veit ab, voriges Jahr Erster beim Fünf-Kilometer-Lauf. Alfons Bruckmaier vom SC Haag führte diesmal die Fünf-Kilometer-Läufer an. Erster beim Fünf-Kilometer-Walken war Emil Rankel aus Waldkraiburg. Elena Knollhuber aus Heldenstein, Jahrgang 1999, kam bei den Ein-Kilometer-Läufern zuerst ins Ziel. kg
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