305.10.09|Waldkraiburg|2 Kommentare
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Erika Rahnsch und Hilda Pischel setzen sich seit vielen Jahrzehnten dafür ein, Traditionen und Geschichte ihrer alten Heimat für jüngere Generationen aufzubewahren und zu erschließen. Dieses Engagement, durch "das Waldkraiburg Wurzeln erhalten" habe, wie Kulturreferentin Gertraud Kesselgruber es formuliert, würdigte die Stadt mit dem Kulturpreis 2009.

Kulturpreis-
Waldkraiburg - Hilda Pischel und Erika Rahnsch zählen zu jenen Bürgerinnen, die "in herausragender Weise" ehrenamtlich für den Erhalt und die Weitergabe des kulturellen Erbes der Stadt sorgen. Darin sieht Bürgermeister Siegfried Klika die besonderen Verdienste zweier "hoch geschätzter Bürgerinnen", die er gestern zusammen mit Kulturreferentin Gertraud Kesselgruber in einer Feierstunde im Haus der Kultur mit dem Kulturpreis 2009 auszeichnete.
Der mit jeweils 2500 Euro dotierte Preis wurde bereits zum dritten Mal verliehen. Die bisherigen Preisträger waren Karl-
Hilda Pischels Engagement ist eng mit dem von ihrem Mann Fritz gegründeten Archiv und der Heimatstube der Adlergebirgler verbunden. Seit den 60er-
Erika Rahnsch baute das Heimatarchiv Böhmisch-
In ihrem langjährigen ehrenamtlichen Engagement bezeichnete die Kulturreferentin die beiden Frauen als "Leuchttürme und Vorbilder für andere". Das Verdienst ihrer Archiv-
Indem sie Besuchern und Medien ihr Wissen zugänglich machten, haben die Preisträgerinnen durch diese Tätigkeit "Waldkraiburg nach außen bekannt gemacht", so die Kulturreferentin. Beide Frauen knüpften Kontakte zur alten Heimat und unterstützen das Bemühen junger Tschechen, sich mit der deutschen Vergangenheit ihres Landes auseinander zu setzen. Kesselgruber würdigte dies in ihrer Laudatio als "wichtigen Beitrag zur Friedensarbeit". hg
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