Waldkraiburg - "Der Energiesparer" alias Günter Ebenbeck eröffnete den 27. Kappenabend, den die Kolpingsfamilie im voll besetzten Saal des Bischof-Neumann-Hauses wieder auf die Bühne brachte.

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Der Gospelchor Christkönig traf auf seiner Brasilien-Reise auch die "Kuh Yvonne".
Im Brennpunkt standen an diesem Abend wieder Vorkommnisse aus Pfarrei und Stadt.
Unter den zahlreichen Besuchern begrüßte der Kolping-Vorsitzende auch die "geistliche und weltliche Prominenz" und stellte heraus, dass der Erlös des Kappenabends der von Gisela Fischer ins Leben gerufenen "Diefenbachstiftung", die Müttern in Not hilft, zugute kommt.
Mit passenden Anekdoten kündigte Ebenbeck die unterhaltsamen Programmpunkte an, zwischendurch kamen Ansagen von Gabi Loh.
Auf "Partnersuche" ging Stephanie Lang als "Hilde", zeigte ihre "erotische Nutzfläche" und meldete sich bei der "Single-Börse" an, wo es nicht immer wahrheitsgemäß zugeht.
Mit dem dargestellten Lied "Sind Sie Single - haben Sie heut' für mich Zeit?" präsentierten Helga Kirchner, Margit Ficker und Günter Ebenbeck gekonnt die Partnersuche im "Hasihof Bad Flüssig".
"Eine heiße Nummer" brachte auch das Seelsorgeteam mit ihrem "Church-by-Call" auf die Bühne, wobei dargestellt wurde, wie es eventuell im Jahr 2020 "pfarreimäßig" zugeht: "Wollen Sie eine schwere Sünde beichten, so drücken Sie die Eins" oder "Wollen Sie zur Buße Frauenbund-Vorsitzende werden, bitte die Drei drücken!"
Brasilianisch ging es beim "Brazil meets Bavaria" zu, mit dem der Gospelchor Christkönig erfreute und mit der "Kuh Yvonne" trafen sie einen Weltstar, dem sie "Muh, muh, ich bin die Kuh und hab ein Herz genau wie du" widmeten.
Menschen brauchen oft viele Worte - Katzen nur eines: Mit ihrem "Miau" brillierten Stephanie Lang und Birgit Lanzinger und setzten ein bravouröses Liebes-Geflüster in Szene.
In gekonnter Mimik begeisterte Annegret Weinbauer wieder als "Zeitungsleser" und berichtete vom Autobahn-Ausfahrtsschild, das etwa "Wampfing" heißen könnte, "do konnst a sooo schaugn." "Kommt aus der Bohrstelle nur heißer Dampf? - G'schaut hat der Bürgermeister a wen'g abgekühlt", meinte der Zeitungsleser, der zuviel Geld in die einzige Katastrophe "Sartrouville-Platz" fließen sieht und "die Spiegel gibt's bei der BayWa billiger".
"Mit Energie autonom werden" schlug der Bürgermeister (Willi Kaap) in der "Stadtratssitzung" des Kolpingtheaters vor. Die Stadtratsmitglieder diskutierten, ob sie, wie in Kraiburg, nachts die Beleuchtung ausschalten sollen und bei Klikas nur eine Kerze im Schlafzimmer brennt. Auch der Hundsdreck im Stadtgebiet liefert genügend Energie oder das Aufstellen von Windrädern am Gasteig. "Jeder Schoas macht hoaß" - mit einem "Biogas-Auffangbehälter" statteten die Akteure dann Bürgermeister Siegfried Klika aus.
bac/Waldkraiburger Nachrichten
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