Das Thema "Geld" ist normalerweise kein Jugendthema. Dabei haben sie durchaus Defizite beim Wissen über das Geld. Ein Workshop zum richtigen Umgang mit Geld brachte Auszubildenden wertvolle Anregungen.

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Spielerische Workshop-Inhalte und intensive Gruppenarbeit wechselten sich immer wieder ab. Foto re
Aschau - Ein Unternehmen ist immer nur so gut, wie seine Mitarbeiter. Zufriedene Mitarbeiter sind bessere Mitarbeiter. Das sind eigentlich Binsenweisheiten. Allerdings stellten die beiden Geschäftsführer, Thomas und Alexander Linster von Linster Edelstahlhandel irgendwann fest: Die fachlichen Inhalte bei der Ausbildung sind in Deutschland zwar vorbildlich. Der zentrale Faktor für die Lebenszufriedenheit des Einzelnen kommt darin aber nicht vor: Wissen über Geld.
Um diese Lücke für ihre Auszubildenden und Berufsanfänger zu schließen, haben sie die erfahrene Finanzberaterin Sabine Krusch engagiert. Als Expertin für nachhaltiges Geldbewusstsein vermittelt sie Tipps zum richtigen Umgang mit Geld und der Finanzwelt. Elf Teilnehmer aus den beiden Firmen Linster und Bowa nahmen an einem intensiven eineinhalbtägigen Workshop teil; und waren anschließend begeistert.
Mit einer bunten Mischung aus spannenden Vorträgen, intensiver Gruppenarbeit und spielerischen Elementen waren die Teilnehmer schnell für das Thema Geld zu begeistern. Der Nachwuchs der beiden Firmen sog die Inhalte förmlich auf, beschrieb es Sabine Krusch. Themen waren hier unter anderem Dinge wie "Wie lese ich meine Lohnabrechnung? Was sind Sozialabgaben? Was zahlt der Arbeitgeber, was der Arbeitnehmer? Was steht auf einem Kontoauszug? Alles rund um Kredite: Arten, Kontoüberziehung, Schufa".
Ihr ging es in erster Linie darum, die Ängste der Youngster zu erkennen und abzubauen: "Im Vordergrund stand bei den meisten die Frage: Was kann ich heute tun, um morgen keine Geldsorgen zu haben?"
Stattdessen überschlagen sich oft schon vor dem ersten selbst verdienten Geld Bank- und Versicherungsberater mit guten Ratschlägen, günstigen Anlagemöglichkeiten sowie wichtigen Versicherungsleistungen. Häufig tritt auch noch der Auto- oder Motorradhändler mit tollen Angeboten und günstigen Finanzierungsmöglichkeiten auf den Plan.
Eltern und Freunde werden als Ratgeber befragt. Diese sind aber in der Regel selbst unsicher, da sie oft ihre eigene finanzielle Lebensplanung eher unzureichend in den Griff bekommen haben.
Daher ist es wichtig, die Mechanismen der Geldwirtschaft zu verstehen und den richtigen Umgang mit Geld zu lernen.
Sabine Krusch ist überzeugt, dass nach dieser Fortbildung bei den meisten Teilnehmern "jetzt richtig etwas in Bewegung kommt".
Dabei konnte sie sich am Ende über eine durchweg positive Bewertung freuen. "Elfmal Daumen hoch bei einem Workshop, für den die Auszubildenden einen Teil ihres Wochenendes investieren mussten, ist bemerkenswert", so Krusch.
In der Unternehmensleitung ist man mit dem Ergebnis des Workshops sehr zufrieden: "Die jungen Leute werden in Zukunft ihre Geldangelegenheit selbstbewusst und verantwortungsvoll regeln. Und sie werden gleichzeitig auch sehr viel verantwortungsvoller mit dem Kapital und den Ressourcen des Unternehmens umgehen." re
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