Waldkraiburg - Jede Delle, jedes Speckröllchen ist sichtbar. Das Gesicht ist nur an den Konturen auszumachen. Hauteng umspannt der "Morphsuit" so manchen Narren in diesem Fasching.

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Mit der Ganzkörperstrumpfhose "Morphsuit" hinein ins Getümmel. Geht der Faschingstrend zur Vollmaskierung? Die unvorteilhaften Anzüge waren voriges Jahr vereinzelt schon auf dem Faschingsumzug in Waldkraiburg zu sehen. Der Waldkraiburger Michael Luber kümmert sich um Vertrieb und Marketing im Namen der schottischen Labelgründer.
Die Marke gehört drei Schotten, den Vertrieb und das Marketing in Deutschland managt der Waldkraiburger Michael Luber.
Der Trend habe sich mittlerweile in Deutschland so etabliert, dass etwa Galileo auf Pro Sieben darüber berichtete, so Luber. Die Facebook-Seite der Gründer hat weit über 900.000 Fans.
Der 27-jährige Michael Luber ging nach dem Zivildienst in seiner Heimatstadt nach Camebridge in England, um "International Business" zu studieren. Danach zog es ihn nach Berlin, wo er sich als freiberuflicher Online-Marketing-Berater sein Brot verdiente. Bei Recherchen im Internet stieß er auf die britische Seite der "Morphsuits".
Schon im vorigen Jahr beim Waldkraiburger Faschingszug waren vereinzelt Narren in den hautengen Ganzkörperstrumpfhosen, den "Morphsuits", zu sehen. Oft sind es nicht unbedingt die sportlichen Typen, die ihren Körper in den unvorteilhaften Anzügen, die ein bisschen nach Ballett und Sado-Maso in Lycra aussehen, präsentieren.
Aber genau so soll es auch sein, wenn es nach den schottischen Begründern der Marke geht. Es geht um Spaß an der Verkleidung, um Vollmaskierung, das nicht erkannt werden. Klar, dass derartige "Bad-Taste"-Trends ("Bad Taste", engl. für "schlechten Geschmack"; Anm. d. Red.) von den britischen Inseln kommen.
Allerdings funktioniere die Durchlässigkeit nicht so gut in die andere Richtung. Also lieber nicht Kampftrinken - ein Rat von trinkfesten Schotten.
kla/Waldkraiburger Nachrichten
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