Waldkraiburg/Haag - Der Freistaat will den Haager Schlossturm verkaufen - eine anderslautende Petition der Gemeinde wurde abgelehnt. Das gefällt Peter Eschenfelder gar nicht.

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Mit einer Bausteinaktion könnte sich die Landkreisbevölkerung an der Sanierung des Haager Schlossturmes beteiligen, so die Idee des Waldkraiburgers Peter Eschenfelder.
"Wenn das Land keinen Bedarf sieht - wir Landkreis-Bürger sehen einen."
Bei einer Bausteinaktion kann jeder Bürger für einen Spendenbetrag einen symbolischen Baustein erwerben. Die Namen der Gönner erscheinen dann auf einer Andenkentafel. So könnten sich auch Firmen angesprochen fühlen.
Für Peter Eschenfelder ist der Turm in Haag ein Wahrzeichen des Landkreises Mühldorf, der jeden grüßt, der nach Rosenheim oder München auf der B12 fahre.
"Als ich den Artikel las, kam mir die Wut hoch. Es wäre schade, den Turm vergammeln oder verrotten zu lassen." Mit einer Bausteinaktion könnten Mühldorf und der Landkreis ein Zeichen setzen, dass Haag dazu gehört. "Ich würde mich beteiligen", so der 71-Jährige über den Versuch, das "erhaltenswerte Denkmal" zu bewahren - ähnlich wie Mühldorf Haber- und Kornkasten bewahre. Einzige Bedingung: Der sanierte Haager Schlossturm sollte dann für die Öffentlichkeit zugänglich sein und zu einer kulturellen Stätte zu werden.
kla/Waldkraiburger Nachrichten
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