Waldkraiburg/Aschau - Man möchte es kaum glauben, dass im Klassenzimmer einer Schule der Lärmpegel ebenso hoch sein kann wie etwa in der Halle eines Industriebetriebes. Die Dezibel-Messungen in vielen Klassenräumen liegen über der Höchstgrenze.
Schulleitung und Lehrerschaft des Sonderpädagogischen Förderzentrums Waldkraiburg haben im Rahmen des Themenbereichs "Sicherheit" die Problematik "Akustik im Klassenzimmer" aufgegriffen. Dazu hat Diplom-Ingenieur Peter Hammelbacher, Sicherheits-Ingenieur der Berufsgenossenschaft Metall Nord-Süd und Mitglied im AK "Lärm in Bildungsstätten" bei INQA der BAUA, Messungen in den Räumen der Volksschule Aschau und in der Waldkraiburger Eichendorff-Schule durchgeführt.
Diese Messungen der Nachhallzeit waren auch hier, wie dies auch in vielen anderen Schulen ist, zu hoch. Das Resultat daraus: Je halliger der Raum ist, um so schlechter ist das Sprachverständnis und man sollte dazu Maßnahmen andenken.
An Hör-Beispielen konnte man spüren, wie das Sprachverständnis dadurch eingeschränkt wird. Ab 80 Dezibel sollten Maßnahmen getroffen werden und die "Schmerzgrenze" liegt bei 120 Dezibel. Der Fachmann erläuterte, wie die Akustik verbessert werden kann. An der Eichendorff-Schule wird man sich darüber Gedanken machen. Das Hauptaugenmerk wird auf die Schallschutzdecke gerichtet und auf die Verwendung von anderem Absorber-Material. bac
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