In Sachen Garagenbrand am Montagmittag in Litzlkirchen ermittelt die Kripo Mühldorf wegen fahrlässiger Brandstiftung und auch wegen eines Umweltdeliktes - weil Öl aus Heizöltanks ausgelaufen ist und in das Erdreich der Umgebung gelangte.

© OVB
Das für die Umwelt gefährliche Öl-Wasser-Löschschaumgemisch wurde von einer Entsorgungsfirma in Zusammenarbeit mit den Feuerwehren abgepumpt und gesammelt. Foto UNF/FIB
Aschau - Der 70-jährige Eigentümer wollte, wie bereits berichtet, eine eingefrorene Wasserleitung auftauen und stellte vormittags einen Elektro-Heizlüfter in die Garage. Aufgrund der Hitzeentwicklung fing dadurch später die Kunststoffverkleidung in der Garage Feuer.
Weil er den Brand selbst nicht mehr löschen konnte, verständigte der Mann um 12.25 Uhr die Integrierte Leitstelle.
Nachdem der Brand abgelöscht war, stellten die Einsatzkräfte fest, dass in sich in der Garage 2000-Liter-Heizöltanks befanden, die durch die große Hitze beschädigt worden waren, und dass Öl ausgelaufen war. Die genaue Menge steht derzeit aber nicht fest.
Das Öl-Wasser-Löschschaumgemisch war in eine Montagegrube gelaufen und zum Teil auch über die Straße weiter in das angrenzende Erdreich. Die Feuerwehrkräfte versuchten, das Ölgemisch zu binden und zu verhindern, dass es in einen nahen Bach gelangt.
Zusammen mit einer Entsorgungsfirma wurde das umweltgefährliche Gemisch abgepumpt und gesammelt. Der reine Sachschaden wird laut Polizei auf etwa 100000 Euro geschätzt. kla
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