022.09.10|Waldkraiburg|Waldkraiburg|
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Waldkraiburg - "Waldkraiburg grüßt seine Gäste" - so stand es groß auf der Leuchttafel im Großen Saal im Haus der Kultur. Die Gäste waren diesmal alteingesessene Waldkraiburger, die seit 1950 oder noch länger im Stadtgebiet wohnen, also schon vor der Gründung der Gemeinde hier gemeldet waren. Anlässlich des Jubiläumsjahres lud die Stadt an die 400 Bürger zu einem unterhaltsamen Nachmittag ein.

© OVB
Unterhielten sich beim Treffen der "Ur-Waldkraiburger" (von hinten nach vorne/links): Helene Püschel, Viola Blida, Beni Weinbauer und (rechts) Helmut Stigler, Gustav Appelt, Walter Leibelt, die nach einem Schülertreffen der Lagerschüler im Haus der Kultur mit den Waldkraiburgern weiterfeierten, die seit den Tagen der Gemeindegründung bis heute in Waldkraiburg leben. Foto bac
Bürgermeister Siegfried Klika hob eingangs die Familien Schmidt und Lode hervor, die in das noch unbekannte Waldkraiburg kamen und dann mit ihren Betrieben hier nachhaltige Zeichen setzten. Zu den Gästen gehörten aber auch die "Lagerschüler". Brigitte Feuerlein, die schon seit 1947 in Waldkraiburg wohnt, organisiert mit einigen Helfern alle fünf Jahre ein Schülertreffen der Jahrgänge 1933 bis 1939. Nach dem Krieg besuchten sie die Schule im Vertriebenenlager. Auch diesmal trafen sich 42 von ihnen zunächst in der Gaststätte Zappe, um dann im Haus der Kultur ihr Klassentreffen unter vielen "Gleichgesinnten" weiterzufeiern. Einige von ihnen gingen zuerst in Pürten zur Schule, dann im Holzlager. Viele Erinnerungen wurden an diesem Nachmittag wach und ausgetauscht.
Nachwuchstänzer des TSC Weiß-Blau unterhielten das Publikum mit ihren Aufführungen. Gespannt wurde der Dia-Vortrag von Stadtarchivar Konrad Kern verfolgt, der Bilder aus der Waldkraiburger Gründerzeit kommentierte. Mit Darbietungen des Musikvereins ging der Nachmittag zu Ende. bac
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