Raubling - Der Hacker-Pschorr-Fantalk machte am Samstag Station in Raubling. Mit dabei waren Stadionsprecher Stefan Schneider, sowie die 1860-Spieler Daniel Halfar und Antonio Rukavina.

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Beim Huberwirt trafen sich die Löwenfans um den interessanten Fragen von Stadionsprecher Stefan Schneider an die beiden Spieler Daniel Halfar und Antonio Rukavina zu lauschen. Die Fans selbst kamen dabei natürlich auch zu Wort.
„Wir Löwenfans brauchen keinen Audi, brauchen nicht jedes Jahr den Marienplatz und haben es auch nicht nötig, jedes Spiel zu gewinnen und immer feiern zu müssen,“ so machte Stadionsprecher Stefan Schneider klar, was einen Löwenfan unter anderem ausmacht. „Das Tragen eines 60er Trikots im Kindes-und Jugendalter prägt den Charakter und schult jeden Menschen für die weitere Zukunft im Arbeitsleben als auch im Privatleben,“ war sich Schneider sicher.
Ob mangelnder Einsatzwillen oder Kampfgeist der Grund sei für die Niederlagen in entscheidenden Spielen, wollten die jüngsten unter den anwesenden Löwenfans wissen. Halfar konnte dem klar entgegensprechen und versicherte dem Fragensteller, dass Trainer Reiner Maurer das Team immer richtig einstelle und es sicherlich nicht am Willen oder am Kampfgeist scheitere. Oft sind es unglückliche Gegentore wie beim FC St.Pauli Hamburg, an der das Team zu knabbern habe.
„Fussball besteht eben nicht nur aus gewinnen, aus Niederlagen kann man viel mehr lernen.“ Stadionsprecher Schneider gab den Jugendlichen diese Charakterstärke auf den Weg. Weiters wollten die Fans wissen, wie man mehr Löwenfans gewinnen könne und sie vom TSV 1860 überzeugen könne. „Wir sind schlicht anders als die Fans des Ligakrösus FC Bayern,“ so Schneider. Er sehe durchaus einen Schub an jungen Löwenfans und der Zukunft der Fanlandschaft positiv voraus.
Regionsvorstand Christian Schmidbauer (ARGE Region 6 – Oberbayern Südost), der mit zu dieser Veranstaltung einlud, wollte am Schluss der Veranstaltung von den Podiumsteilnehmern noch wissen, wie hoch die Eintracht aus Frankfurt nächsten Samstag in der Arena nach Hause geschickt werde. Antonio Rukavina wollte sich nicht festlegen, aber drei Punkte möchte er schon holen. Gleich wie der serbische Nationalspieler sah es Daniel Halfar. Schneider hingegen legte sich auf ein 3:0 fest.
Schmidbauer/ARGE Region 6
Quelle: Rosenheim24.de


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