2011 war das erfolgreichste Jahr in der Profikarriere von Christopher Kas. Und der Tennis-Doppelspezialist aus Trostberg (früher TC 1860 Rosenheim) scheint in 2012 an die vielen tollen Matches vom Vorjahr anzuknüpfen.
Gleich beim ersten ATP-Turnier, den mit 1,024 Millionen Dollar dotierten Katar Open in Doha, stürmte der deutsche Daviscupspieler zusammen mit Philipp Kohlschreiber (Augsburg) ins Doppel-Finale und wurde erst hier von der slowakisch-tschechischen Kombination Polasek/Rosol mit 3:6, 4:6 gestoppt. Und das vor den Augen zahlreicher Bundesliga-Profis vom FC Bayern und Schalke, die nebenan im Trainingslager schwitzten. Für Kas war es bereits das 16. Doppel-Finale seit 2006, es bleibt bei nur drei Final-Siegen, zwei davon mit Kohlschreiber, 2008 in Stuttgart und 2009 in Halle. "Finale war in Ordnung, ich habe hier nicht ganz so gut gespielt wie in den Runden zuvor", gestand Kas, der vor allem in der Auftaktrunde gegen die an eins gesetzten Briten Fleming/Hutchins groß aufspielte. Über die Russen Bogomolov/Kunitsyn und die Italiener Cipolla/Seppi ging es ins Endspiel am Freitagabend, wo der Sieger 250 Weltranglistenpunkte und 56000 Dollar kassierte. Für die Verlierer gab es immerhin noch 150 Punkte und knapp 30000 Dollar. Ab sofort spielt der Trostberger aber mit einem neuen festen Partner. Er heißt Santiago Gonzalez und kommt aus Mexico. Nachdem sein bisheriger Partner, der Östereicher Alexander Peya, wegen der Olympischen Spiele in London mit seinem Landsmann Oliver Marach spielen will, taten sich Kas und der Mexikaner zusammen. kk



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