Rosenheim - Dieses Jahr bekommt der Salzstadel eine ganz neue Bedeutung: Was bis vor 130 Jahren noch der Lagerung des „weißen Goldes“ diente, soll nun bis zum Sommer zu einem zentralen Treff- und Unterhaltungspunkt für Besucher aller Altersgruppen werden.
Elf Schüler und Schülerinnen der Q11 des Ignaz-Günther-Gymnasiums (IGG) planen hier, in Zusammenarbeitmit der Initiative „Stadtoasen“, die Eröffnung einestemporären Cafés auf dem eigens dafür angelegten Quadrat.
Mittlerweile haben die Gymnasiasten ihre Vorstellungen des ausgebauten Cafés in Form kleiner, überschaubarer Modelle verwirklicht, woraus eine Komposion mit der Auslese aller Grundbauteile entstand. Zentrale Themen sollen Gemütlichkeit, ein überdachter Sitzbereich, eine Wasseranlage, eine kindergerechte Vergnügungsanlage und ein auführliches Abendprogramm sein – neben gutem Service einem komfortablen Ambiete und einer ausgedehnt Angebotsvielfalt. Die Inspiration kam von den vorjährigen Projekten der „Stadtoase“, geleitet von Jan Weber-Ebnet und, seit diesem Jahr Helen Georg. Auch für einen zukünftig geregelten Ablauf wurde durch die Erstellung ein Zeit- und Organisationsplanes in einem der wöchentlichen Treffen, schon gesorgt. Bis zum konzipierten „Soft Opening“ um 13 Uhr und „Grand Opening“ um 17 Uhr am 22. Juni gibt es noch viel zu tun. Damit sowohl Aktionäre als auch Mitbürger fortwährend einen Überblick über die Vorgänge des Projektes haben, veranstalten die Juniorwirtschaftler Hauptversammlungen. Jetzt fand die erste Versammlung unter Teilnahme einiger Aktionäre, Interessenten und des Wirtschaftspaten Franz Amberger von der Flötzinger-Brauerei statt. Bei Speis’ und Trank wurde den Anwesenden eine detaillierte Vorstellung des Projektes und dessen Durchführung geboten.
Zudem ist das BaBu-Team auf der Suche nach weiteren Sponsoren und Vertriebspartnern, die ihnen auch im praktischen Teil der Gastronomie zur Hand gehen könnten. Informationen und Kontakte finden sich unter www.babu-events.bplaced.net. Die öffentliche Präsenz ist nicht nur auf der eigens angelegten Homepage zu sehen, sondern auch in verschiedenen Netzwerken, wie Facebook oder Twitter. Wer sich persönlich von den geplanten Zielen überzeugen lassen möchte, kann ab dem 22. Juni auf eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen zu den Regelöffnungszeiten von 15 bis 19 Uhr – bei Veranstaltungen Open End – vorbeischauen.
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