326.05.10|Rosenheim Stadt|3 Kommentare
Artikel drucken|Artikel empfehlen|Schrift a / A
Rosenheim - Billige Mietwohnungen sind Mangelware in Rosenheim. Die Situation könnte sich weiter zuspitzen, wenn das Wohnungsbauunternehmen GBW AG seine rund 600 Wohnungen an einen Großinvestor verkaufen sollte.

© dpa
Die SPD hat Alarm geschlagen. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer versprach, sie werde die Situation "im Auge behalten."
Die SPD-
Im September 2009 berichteten wir bereits, die Bayerische Landesbank, zu 90 Prozent an der GBW AG beteiligt, werde sich angesichts ihrer desolaten Lage möglicherweise von dem Unternehmen trennen. Jetzt verdichten sich nach den Worten der Landtagsabgeordneten Maria Noichl die Informationen, dass die Wohnungen an einen Großinvestor gehen sollen.
Die größtenteils am Georg-
Die SPD befürchtet bei einem Verkauf der Wohnungen an einen Großinvestor negative Auswirkungen auf die Wohnungswirtschaft und vor allem auch auf das Sozialbudget der Stadt. "Billig kaufen, sanieren und dann raus mit den Mietern, die sich die neuen Mieten nicht leisten können, das kennt man von den ,Heuschrecken", sagt Noichl.
In einem Bericht des Sozialamtes, ausgelöst durch den SPD-
Wohnungssuchende mit einem Schufa-
Die Veräußerung an einen Großinvestor, der an nichts gebunden ist und keine sozialen Gesichtspunkte einfließen lässt, wäre auch aus Sicht von Gabriele Bauer bedenklich. Manfred Santer, Geschäftsführer der GRWS, hatte bereits im September erklärt, er könne sich eine Übernahme des Wohnungsbestandes vorstellen. Wenn für die Landesbank ein Riesengeschäft daraus werden solle, könne die GRWS aber nicht mithalten.
Elvira Biebel-
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.