München - Die Rotlicht-Affäre in Frankreich könnte Franck Ribéry auch in Deutschland Ärger bereiten. Doch Franck Ribéry will sich von all den Unannehmlichkeiten nicht unterkriegen lassen.

© Getty
Franck Ribéry droht auch in Deutschland ein Verfahren
Die Staatsanwaltschaft München bestätigte, dass sie sich ebenfalls den Vorgang anschaue. Es handle sich um eine „Vorprüfung“. Barbara Stockinger, Sprecherin der Staatsanwaltschaft: „Wir schauen uns derzeit den Vorgang an, ob ein Ermittlungsverfahren einzuleiten ist.“
Ribéry äußerte sich in "Bild" über die Affäre: „Ich muss diesen Tiefpunkt jetzt überstehen. Ich bin davon überzeugt, dass ich das Vertrauen der Leute, die jetzt vielleicht an mir zweifeln, wieder zurückgewinnen werde.“ Auf die Frage, ob er Angst um seine Karriere habe, sagte er: „Nein. Auch nach dem Tag vor Gericht in Paris nicht. Denn ich habe mir nichts bewusst zu Schulden kommen lassen.“ Ribéry: „Meine Familie ist für mich da. Besonders meiner Frau möchte ich danken.“
Karl-Heinz Rummenigge äußerte sich besorgt über den juristischen Ärger seines Topstars, der kürzlich den Vertrag bis 2015 verlängert hatte. „Ich glaube, das ist eine politisch motivierte Geschichte wegen des schlechten Abschneidens der französischen Nationalmannschaft bei der WM. Ribéry soll zum Sündenbock gemacht werden. Wir machen uns große Sorgen über den Ausgang des Verfahrens“, sagte Rummenigge in der "Bild".
Ribéry soll die damals minderjährige Prostituierte auch einmal nach München einfliegen lassen und sich mit ihr in einem Hotel getroffen haben. Sexuelle Kontakte zu minderjährigen Prostituierten gegen Bezahlung sind auch hierzulande strafbar.
tz



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.