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SGi Waldkraiburg steigt ab

Schützengilde muss in die 2. Bundesliga -Wacker in der Luftgewehr-Bundesliga geschlagen

SGi Waldkraiburg steigt ab

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Obwohl sich das Team der Schützengilde Waldkraiburg wacker in der Luftgewehr-Bundesliga geschlagen hatte, reichte es am Ende nicht mehr für den Klassenerhalt. Am Wochenende fand in München die Relegation statt, in der die vier besten Vereine der Regionalligen und der Bundesligasiebte gegeneinander antreten, um die zwei Aufstiegsplätze der Bundesliga auszuschießen.

Die Waldkraiburger Schützengilde hat das Potenzial im nächsten Jahr wieder in die Luftgewehr-Bundesliga aufzusteigen. Foto re

© OVB

Die Waldkraiburger Schützengilde hat das Potenzial im nächsten Jahr wieder in die Luftgewehr-Bundesliga aufzusteigen. Foto re

Am Start waren neben den Schützen der SGi Waldkraiburg auch die ehemaligen Bundesligisten aus Plattling und Affalterbach und die starken Neulinge aus Großaitingen und Schopp.

Beim ersten Wettkampf zeigten alle Schützen eine gute Leistung. Wieder mit an Bord war auch der Routinier der Gilde Bernd Schott, der für Michael Auerhammer an den Start ging. Alle fünf Schützen lieferten ein Ergebnis über 390 Ringe ab. Besonders Stefan Raser mit seinen hervorragenden 397 Ringen brachte die Waldkraiburger ins Rennen um die vorderen Plätze.

Nach Wettkampf Nummer eins standen die Schützen der Gilde auf Rang zwei hinter der Mannschaft aus Plattling, die mit 399 Ringen von Emily Caruso einen großen Vorsprung erzielen konnte, dicht gefolgt von Großaitingen.

Doch erstens kommt es anders, zweitens als man denkt: die Nummer eins von Waldkraiburg, Selina Gschwandtner, die sich erst letzte Woche für die EM qualifizierte, klagte über so große Schmerzen, dass sie sich den zweiten Wettkampf nicht mehr zutraute und so musste die Mannschaft auf ihre Ersatzschützin zurückgreifen. Daniela Schneider, die in dieser Saison bereits einmal in der Bundesliga startete, unterstützte nun das Team um Josef Neumaier und Lisa Haensch. Doch war damit auch klar, dass man entweder auf Schützenhilfe der Gegner hoffen oder alle weit über ihre Leistungen hinausgehen mussten, um noch eine Chance zu haben.

Die Gegner hatten sehr wohl wahrgenommen, dass die vermeintlich beste Schützin der Gilde fehlte und bekamen somit Aufwind. Stefan Raser lieferte wiederholt einen super Kampf. Am Ende standen für ihn 396 Ringe zu Buche. Auch Josef Neumaier steigerte sich nochmals, erzielte 393 Ringe und war dennoch nicht zufrieden. Denn die anderen Mannschaften waren am Ende dann doch zu stark gegen diese Mannschaft der Waldkraiburger, so dass der Abstieg feststand.

Mit den Mannschaften aus Plattling sowie Großaitingen wird die Gilde nächstes Jahr zwei weitere bayerische Vereine in der Bundesliga Süd wiedersehen.

Trotz all dem Pech, welches die Waldkraiburger in dieser Saison hatten, stecken sie aber den Kopf nicht in den Sand, versuchen aus den Fehlern zu lernen und im Endeffekt haben sie alle eine großartige Leistung in der Bundesliga gezeigt, wo viele über sich hinausgewachsen sind und den großen und routinierten Mannschaften Paroli bieten konnten. re

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