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Unterwössen/Hochgern: Start bei Regen, Ankunft im Schnee

Start bei Regen, Ankunft im Schnee

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Unterwössen/Hochgern - Eigentlich hätte es ganz anders kommen sollen, doch das Wetter zum diesjährigen 13. Internationalen Hochgernlauf glich dem des Vorjahres, war also ausgesprochen schlecht. Im Tal hat es in Strömen geregnet, oberhalb der Verpflegungsstation auf der Agergschwendt ging der Schnee in Regen über.

OVB

© re

Beim Start im Tal hatte es in Strömen geregnet, bei der Ankunft im Ziel auf dem Hochgern empfing die Läufer eine geschlossene Schneedecke.

Doch wer ein Bergläufer oder eine Bergläuferin ist und die 905 Höhenmeter bis zum Hochgernhaus auf 1461m im schnellen Lauftempo bewältigt bei durchschnittlich 12 Prozent Steigung und 18 Prozent in den Steilstücken, ist gegen so etwas recht unempfindlich. Zwar war ein Drittel der Voranmeldungen nicht am Start erschienen, doch mit zirka 40 Nachmeldungen am Start am Wössner Hallenbad kam dann doch eine gute Teilnehmerzahl von 53 Läufern und Läuferinnen zusammen, die nach einer kurzen Ansprache von Schirmherr und Erstem Bürgermeister Unterwössens Hans Haslreiter im Massenstart auf die Strecke gingen.

44:28 Minuten später traf der Erste Michael Egger (Jahrgang 1978) von der LC Chiemgau-Steigenberger am Ziel am Hochgernhaus ein. Grob gerechnet entspricht das einem Schnitt von knapp 10 Stundenkilometern. Als beste Läuferin war Michelle Maier (Jahrgang 1991) vom PTSV Rosenheim mit 53:11 Minuten im Ziel. Michael Egger gehörte schon in den Vorjahren immer zu den Top Ten im Hochgernlauf. Michelle Maier ist dagegen im Hochgernlauf noch ein verhältnismäßig unbeschriebenes Blatt.

Am Ende des Laufes zeigten sich die Teilnehmer - trotz des Wetters - sehr zufrieden mit dem Lauf und der reibungslos funktionierenden Organisation. Bei der anschließenden Siegerehrung auf dem Hochgernhaus, wurden nicht nur die Gesamtsieger, sondern auch die Altersklassen berücksichtigt, so dass sich so mancher über seine Urkunde zu recht freute. Herausgehoben sei hier noch der Sepp Auer von der Bergwacht Marquartstein als bester einheimischer Läufer mit 48:55 Minuten.

Die Veranstalter die Fußballabteilung des SV Unterwössen, voran Torsten Freitag, zeigten sich ebenfalls mit dem Rennen sehr zufrieden. Angesichts des gleichzeitig stattfindenden Traunsteiner Halbmarathon und des Wetters stellte ihn insbesondere die Teilnehmerzahl und der reibungslose Verlauf der Veranstaltung zufrieden.

re/Chiemgau-Zeitung

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