"Das ist die absolute Höchststrafe", so kommentierte Trainer Gerd Rach spontan und noch sichtlich angespannt nach Spielende das 4:4-Remis der Hockey-Damen des Sportbund DJK Rosenheim beim Rivalen und neuen bayerischen Meister vom TV Schwabach. Dabei ging es weniger darum, dass man in der Begegnung beim Tabellenführer selbst mehrere gute Gelegenheiten hatte, das "Finale" für sich zu entscheiden. Sondern es ging vor allem um die Tatsache, dass die Sportbund-Damen in den zehn absolvierten Meisterschaftsspielen nur ein einziges Match verloren und mit 25 Zählern sowie 69:27 Toren nunmehr den Aufstieg in die Hallenhockey-Regionalliga zwar punktgleich, jedoch aufgrund nur zwei zu wenig geschossener Treffer verpassten. Trotz der verständlichen Enttäuschung ob des selten engen Meisterschaftsausganges, kann der SBR mit dem Saisonergebnis sehr zufrieden sein. So erreichte das junge Team als Aufsteiger in souveräner Manier den zweiten Platz in der Oberliga und wurde bayerischer Hallenhockey-Vizemeisters.

© OVB
Mannschaftsführerin Birgit Nielsen mit Glück und Unglück: Während die Damen des SBR in Schwabach den Aufstieg verpassten und "nur" bayerischer Vizemeister wurden, gewann die von ihr trainierte U14 die bayerische Pokalmeisterschaft in Nürnberg.
Nur noch eine "Formsache" war die letzte Heimbegegnung der 1. Herren gegen Schwaben Augsburg, hatte sich der SBR doch bereits zwei Spieltage vor dem Ende als Verbandsligameister für die Relegationsspiele zum Aufstieg in die Oberliga qualifiziert (wir berichteten). Mit 6:3 gewann man gegen die Gäste aus Schwaben und hat nun in der letzten Rundenbegegnung, nächsten Sonntag bei Wacker München, die Möglichkeit nicht nur die Runde ohne Punktverlust zu beenden sondern auch die 100-Tore-Marke zu "knacken" was selbst im torreichen Hallenhockey eine Rarität ist.
Ferner spielten noch die zweiten Mannschaften der männlichen Jugend B, der Mädchen und Knaben B sowie die C-Knaben, C-Mädchen und D-Mädchen ihre Auswärtsspieltage in München mit zahlreichen Erfolgen für die DJK.



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