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Greckl in Brasilien unter den Top Ten

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Triathlet Florian Greckl aus Haag schaffte bei der 10. Auflage des "Ironman Brasil" den Sprung in die Top Ten und belegte einen hervorragenden 8. Platz unter den 1600 Startern.

OVB

Zirka zwei Flugstunden südlich von Rio de Janeiro im kleinsten Bundesstaat von Brasilien St. Catharina auf der Insel "Florianpolis" liegt der Austragungsort des Ironman Brasil. Pünktlich zum Sonnenaufgang um 6.30 Uhr fanden sich über 1600 Teilnehmer und zirka 10000 Zuschauer in einer Bucht vom Atlantischen Ozean zum Warm-up ein.

Das 50-köpfige Profifeld, denen auch Florian Greckl angehört, durfte von der Poleposition starten. Greckl, bekannt als schwacher Meerschwimmer, erwischte einen sehr guten Start. Trotz hohen Wellengangs fand er schnell seinen Rhythmus und eine gute Position im Vorderfeld. Um den Anschluss nicht zu verlieren, schwamm Greckl bereits bei der Auftaktdisziplin im roten Bereich. Das Resultat daraus ergab eine persönliche Bestzeit mit 52 Minuten auf die 3,8 Kilometer und eine sehr gute Ausgangsposition für das anstehende Radfahren. Die Streckenführung der 180 Kilometer verlief entlang der Westseite der Insel Floripa. Dank einer optimalen Renneinteilung konnte Greckl nach einem 13. Platz in der ersten Runde in der zweiten und letzten bis auf Platz 7 nach vorne fahren. Am Ende benötigte er für die 180 Kilometer 4.37 Stunden, was einem Schnitt von 39 km/h entspricht und die achtschnellste Radzeit war.

Der abschließende Marathon bestand aus einer sehr anspruchsvollen 21-Kilometer-Wendepunktstrecke mit knackigen Anstiegen über 20 Prozent, die zumindest bei den meisten Athleten die "Lichter das erste Mal zum Flackern brachten".

Nach den ersten 4 Laufkilometern wurde Greckl von einem Brasilianer abgefangen und überholt, der von Beginn an ein hohes Tempo anschlug. Während der nächsten 20 km ergaben sich trotz der häftigen Anstiege keine wesentlichen Veränderungen. Durch die Betreuer war Greckl immer aktuell über die Zwischenzeiten informiert. Die drei Kilometer lange Zielgerade war "mörderisch", da sich ein Argentinier gefährlich nahe bis auf 26 Sekunden näherte. Greckl mobilisierte die letzten Energiereserven und konnte seinen Vorsprung ins Ziel retten. In 8:40.01 Stunden finishte Greckl als Gesamtachter und konnte die Abstände auf den Seriensieger aus Argentinien, Oscar Galindez, sowie den Tschechen "Petr Vabrousek" auf sieben beziehungsweise drei Minuten verkürzen.

"Keine 100 Meter hätte ich mehr laufen können", so Greckl im Ziel und sichtlich von den Strapazen gezeichnet.

Auf Grund der Tatsache, dass Greckl seinen Aufwand als Profisportler ohne Sponsoren alleine bewältigt, ist unter diesem Gesichtspunkt jede Top 10-Platzierung innerhalb eines Ironman besonders hoch zu werten.

Greckls Fazit: "Auch wenn es oft ausweglos erschien und mich Zweifel und Ängste plagten, habe ich nach langer Durststrecke den größten Erfolg meiner bisherigen Triathlonkarriere erreicht." Mehr unter: www.florian-greckl.

de

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