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Crossalps 2010: Bis an das Limit

Crossalps 2010: Bis an das Limit

007.07.10|Sport Sonstiges|Sport Sonstiges|
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Artikel: Crossalps 2010: Bis an das Limit

Chrigel Mauer gewann mit einer Strecke von knapp 200 Kilometern - zurückgelegt mit dem Gleitschirm und zu Fuß. Überraschung bei der Tandem-Wertung.

Nach dem Start von der Hochries: Die geflogene Strecke musste man aber auch wieder zurückkommen. Hauptsächlich in der Luft, aber auch wenn nötig zu Fuß.

© OVB

Nach dem Start von der Hochries: Die geflogene Strecke musste man aber auch wieder zurückkommen. Hauptsächlich in der Luft, aber auch wenn nötig zu Fuß.

Nach den eher schlechten Erfahrungen der letzten Jahre haben die optimistischen Wetterprognosen kurz vor den Crossalps, die auf der Hochries gestartet wurden, gehalten, was sie versprochen haben. "Es" flog, und zwar gewaltig, beziehungsweise er flog, und zwar hin und zurück und alles gleich am ersten Tag. Er, das ist Chrigel Mauer, der den anderen rund 70 Teilnehmern der gezeigt hat, wo der "Bartl den Most holt", wie man in Bayern zu sagen pflegt. Mit einer unglaublich beeindruckenden Leistung von 160,08 geflogenen Kilometern und einer Crossalps-Strecke von 198,10 Kilometern (Flugkilometer und zu Fuß) gewann der X-Alps-Sieger beeindruckend.

Aber die Entscheidung war knapp, denn neben gelungenen Flügen ist auch das Gehen und Kämpfen gegen den inneren Schweinehund gefragt. Vorjahressieger Paul Guschlbauer wurde nur knapp hinter Mauer mit 119,65 geflogenen und gesamt 191,45 Kilometern (Flug und zu Fuß) Zweiter.

Die weitesten Wendepunkte einiger Teilnehmer waren fast 90 Kilometer entfernt. Zu weit, wie sich herausstellte, denn viele mussten ihren Heimweg anders als Chrigel Maurer meist auf dem Boden der Tatsachen suchen und der eine oder andere fand dabei sein persönliches Limit.

Neben beeindruckenden Laufstrecken wurden die Crossalps als "Walk and Fly"- Wettbewerb mal wieder ihrem Namen gerecht und so legten Robert Heim und Gernot Schmidt über 107 Kilometer "per Pedes" zurück.

Für eine Überraschung in der Tandem-Wertung sorgten der Rosenheimer Jörg Warm von der "Bradwurscht-Connection" mit seinem Fieberbrunner Partner Patrick Frankhauser. Die beiden gewannen diese Klasse mit 112,3 Crossalps-Kilometern.

Neben vielen herausragenden sportlichen Leistungen gab es dieses Mal außer den üblichen Wehwehchen und Wasserblasen leider auch einen gebrochenen Daumen und eine Hubschrauberbergung in unzugänglichem Gelände. Zum Glück sind die Verletzungen nach aktuellem Stand nicht allzu schwer.

Alle Ergebnisse findet man unter www.crossalps.com.

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