Bierkeller oder Gurkenlager sind 16 Meter unter der Erde. Es ist stockfinster im Felsenlabyrinth, doch Unerschrockene können jetzt die dunkelen Gänge unter Nürnberg erkunden.

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Nach dem Abstieg in die Nürnberger Unterwelt verliert man die Orientierung.
Ab Freitag (7. Mai) bietet der Förderverein Nürnberger Felsengänge die Führungen an, bei der alle in den Gängen installierte Lampen ausgeschaltet werden und nur das Licht von Taschenlampen den Weg durch ehemalige Bierkeller und Luftschutzbunker weisen kann.
In der Dunkelheit der Gänge verliere man meist schon nach dem Abstieg die Orientierung, sagte Jürgen Reinhardt vom Förderverein am Donnerstag in Nürnberg: “16 Meter unter der Stadt weiß kaum jemand mehr, wo Norden ist.“
In den alten Gewölben unter der Stadt wurde ab dem 14. Jahrhundert Bier gelagert, zu Beginn des 20. Jahrhunderts verstauten die Nürnberger hier auch ihre Gurken- und Sauerkrautvorräte. Im Zweiten Weltkrieg dienten die Keller und die verschlungenen Gänge als Luftschutzbunker bei Bombenangriffen.
dpa
Mehr Infos unter +49 911 23602731
Preise: Erwachsene 7,50 Euro, Schüler und Studenten 6,50 Euro



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