007.03.10|Radsport|Radsport|
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Das Melbourne Madison auf der Südhalbkugel, das zweitgrößte Zweiermannschafts-Rennen nach dem Bendigo International Madison, begannen der Deutelhausener Leif Lampater und Christian Grasmann vom PCS-Team Irschenberg erfolgreich.

© OVB
Christian Grasmann und Leif Lampater auf der Rennbahn in Bendigo. FOTO RE
Vor voller Halle in Australien gewannen sie mit 35 Punkten und knapp 58 Minuten das Madison über 50 Kilometer vor den größten Konkurrenten Mark Ryan und Tom Scully aus Neuseeland mit 28 Punkten. Dritter wurde das zweite Team der "Kiwis", Hayden Godfrey/Shane Archbold. Leif Lampater entschied auch das Ausscheidungsfahren für sich (Grasmann wurde Vierter). Nach diesem gelungenen Einstand zählen die beiden Fahrer des RSV zu den Favoriten für das Bendigo Madison. Da Leif Lampater momentan sehr schnell unterwegs ist, will Grasmann ihn im Rennen gut platzieren und ein erneuter Sieg in Bendigo wäre möglich. Am zweiten Tag in Melbourne konnten die beiden Irschenberger beim Revolution-Rennen nicht an den Erfolg des Vortages anknüpfen, da die Hallentemperatur um 40 Grad und die Zeitverschiebung doch ihren Tribut forderten. Die Zeit zwischen den Rennen nutzen beide zum Trainieren und für die Autoreise von Melbourne nach Bendigo. Die 411 Meter lange Bahn ist sehr gepflegt, die Tribünen im viktorianischen Stil erhalten sowie für das große Rennen herausgeputzt. Da sie kaum Erhöhung in den Kurven hat, ähnelt die Bahn von oben eher einem großen D als einem Oval. Lampater und Grasmann konnten schon darauf trainieren.
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