Bei nasskalten sieben Grad und immer wieder einsetzendem Regen fiel der Startschuss zur 12-Stunden-Mountainbike-Weltmeisterschaft im oberbayerischen Weilheim. Über 40 Teams stellten 77 Zweier-, Vierer- und Sechserteams sowie 51 Einzelfahrer aus vier Ländern.

© OVB
Tobias Eisenberger (rechts, iko-Corratec) und Andreas Huber (Chiemgau Biking Race Team) wurden 12-Stunden-Weltmeister.
Insgesamt gingen 301 Profi- und Amateurfahrer am Weilheimer "Gögerl" an den Start um einen technisch äußerst anspruchsvollen und vom Regen aufgeweichten sechs Kilometer langen "Cross-Country"-Rundkurs zu bewältigen. Zum Sieg musste in den gegebenen zwölf Stunden die meiste Rundenanzahl erreicht werden.
In der Doppelteamwertung männlich waren Tobias Eisenberger (IKO-Corratec) und Andreas Huber (Chiemgau Biking Race Team) am Start. Hier wurden die trotz der widrigen Wetterverhältnisse zahlreich erschienenen Zuschauer Zeuge eines hart umkämpften Rennens.
Nach etwa fünf Stunden Fahrzeit gelang es Tobias Eisenberger und Andreas Huber sich auf Platz zwei vorzuarbeiten. Erst etwa 90 Minuten vor dem Ende gingen die beiden 24-Jährigen in Führung, die sie bis zum Schluss verteidigten. Durch die konstant schnellen Rundenzeiten ließen sie ihren 27 Konkurrenz-Duos keine Chance. Im Ziel hatten sie ihren Vorsprung auf zehn Minuten ausgebaut. Nach 43 Streckenumrundungen, 4300 erklommenen Höhenmetern, einer beachtlichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 21,5 km/h und 258 Kilometern über Stock und Stein durften sich die beiden Chiemgauer über einen hart erkämpften Sieg freuen. Zwei Vierer-Damenteams und ein Vierer-Herrenteam aus Rosenheim und Bad Endorf waren ebenfalls mit von der Partie. Die Rosenheimer Damen vom "Schabus-Team" fuhren in der Besetzung: Petra Schabus, Manuela Penzkofer, Chrisi Meier-Grätz und Simone Löhle. Die Damen aus Bad Endorf starteten mit: Angela Schöpperl, Ulrike Altenried, Michaela Brandl und Stefanie Sprung unter dem Teamnamen, "Team Fitnessalm Bad Endorf". Die Herren des "Schabus-Team" fuhren mit Klaus Bürkle, Stefan Fischer, Hans Forster und Mirco Meier.
Der Lohn all der Mühe waren dann die Superplatzierungen der beiden Damen- Teams. Den zweiten Platz und damit die Silbermedaille holte sich das "Schabus- Team" und nach langem Hin und Her bei der Zeitnahme konnten die Bad Endorferinnen die Bronzemedaille als Drittplatzierte in Empfang nehmen. Eine ganz hervorragende Platzierung erreichten auch noch die Biker vom "Schabus-Team", die in der stark besetzten Herren-Viererkategorie den siebten Rang erreichten.



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