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Sicherheitsgespräch der Brannenburger Polizei: Weniger Diebstähle und weniger Alkohol-Unfälle

Positive Tendenz für Brannenburger Polizei

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Brannenburg - Beim Sicherheitsgespräch der Brannenburger Polizei zeigte der Blick in die Statistik: Es gab deutlich weniger Diebstähle und weniger Unfälle unter Alkoholeinfluss.

Brannenburgs Polizeichef Janö Irányi hatte zum traditionellen Sicherheitsgespräch mit den Bürgermeistern der acht Kommunen im Dienstbereich geladen. Die Inspektion betreut die acht Gemeinden Brannenburg, Bad Feilnbach, Flintsbach, Neubeuern, Nußdorf, Raubling, Rohrdorf und Samerberg mit insgesamt 45.000 Einwohnern und einer Fläche von 270 qkm. In der Gesamtstatistik für das Jahr 2009 stieg die Zahl der Straftaten von 1665 auf 1707 und verzeichnet somit einen leichten Anstieg zum Vorjahr (2,5 Prozent). Diese Zahlen beinhalten auch Delikte nach dem Ausländer- und Asylverfahrensgesetz deren Tatverdächtige meist von der Polizeiinspektion Fahndung aufgegriffen und endbearbeitet wurden.

In diesem Zusammenhang lobte Irányi die gute und effiziente Arbeit der „Schleierfahnder“. 1300 Fälle wurden geklärt, die Aufklärungsquote von 76,2 Prozent (70,6 Prozent) erreichte den höchsten Stand seit dem Jahr 2002.

Für die einzelnen Gemeinden gliedern sich die Zahlen wie folgt:

Brannenburg 288 (237)

Bad Feilnbach 420 (419)

Flintsbach 97 (113)

Neubeuern 58 (96)

Nussdorf 37 (39)

Raubling 549 (499)

Rohrdorf 229 (227)

Samerberg 29 (48)

Von den insgesamt 1193 (1111) ermittelten Tatverdächtigen waren 81,3 Prozent (80 Prozent) Erwachsene, 7,46 Prozent (8 Prozent) Heranwachsende im Alter von 18-21 Jahren, 8,2 Prozent (8 Prozent) Jugendliche im Alter von 14 bis18 Jahren und 2,5 Prozent (2 Prozent) Kinder unter 14 Jahren .

Nach wie vor gerate eine große Anzahl von jungen Menschen mit dem Gesetz in Konflikt. Im vergangenen Jahr waren 17,96 Prozent (20,2 Prozent) der Tatverdächtigen jünger als 21 Jahre. Zu den von dieser Altersgruppe meist begangenen Straftaten zählen Körperverletzungsdelikte, Diebstähle, Sachbeschädigungen und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Sorge bereite auch die Tatsache, dass viele der Tatverdächtigen unter Alkohol stünden. Einig war man sich darüber, das der Alkoholmissbrauch ein gesellschaftliches Problem darstellt und nicht allein über die Strafverfolgung zu lösen sei. Diskutiert wurde u.a. der Jugendschutz, Beginn und Ende von Veranstaltungen und deren Auswirkungen.

Pressemeldung PI Brannenburg

Quelle: Rosenheim24.deRubriklistenbild: © dpa

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