Aschau am Inn - Bei einem Garagenbrand entstand nicht nur hoher Sachschaden, auch die Umwelt wurde stark belastet. Die Polizei zieht Bilanz:

© fib/AW
Garagenbrand in Aschau am Inn.
Der 70-jährige Eigentümer wollte eine eingefrorene Wasserleitung auftauen und stellte dazu vormittags einen Elektro-Heizlüfter in die Garage. Aufgrund der Hitzeentwicklung fing dadurch später die Kunststoffverkleidung in der Garage Feuer. Weil er den Brand selbst nicht mehr löschen konnte, verständigte der 70-Jährige gegen 12.25 Uhr die Integrierte Leitstelle, von wo aus die Feuerwehr und die Polizei alarmiert wurden.
Die Feuerwehren von Waldkraiburg, Aschau am Inn und Heldenstein konnten zwar ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus verhindern, die Garage selbst und ein darin abgestelltes Motorrad sowie ein Pkw wurden jedoch stark beschädigt. Der 70-Jährige und seine 69-jährige Ehefrau kamen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur Untersuchung in ein Krankenhaus.
Der reine Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei übernahm die Sachbearbeitung in diesem Fall und ermittelt neben der fahrlässigen Brandstiftung auch wegen eines Umweltdeliktes.
Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd
Quelle: InnSalzach24.de11:22
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