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Musikverein geht ins vierte Jahrzehnt

Bewährte Führungsmannschaft wiedergewählt

Musikverein geht ins vierte Jahrzehnt

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Neumarkt-St. Veit - Zur Generalversammlung des Musikvereins Neumarkt-St. Veit im Hotel Post waren neben den Musikern auch wieder etliche passive Mitglieder erschienen. Zunächst dankte Vorstand Alfons Weigand der Stadt Neumarkt-St. Veit, die einen wunderbaren Probenraum im alten Rathaus zur Verfügung stellt. Der dort erstmals stattgefundene Tag der Offenen Tür sei von der Bevölkerung sehr gut angenommen worden. Es sei gelungen, dass nun drei neue Mitglieder in der Stadtkapelle mitspielen. Zum Neumarkter Starkbierfest der Stadtkapelle am 24. März wird wieder ein Bus eingesetzt, damit die Besucher einen unbeschwerten Abend verbringen können und wieder sicher nach Hause befördert werden können. Freudig berichtete er auch von der 500-Euro-Spende der Rottaler Volksbank.

Führungswechsel bei der Stadtkapelle: Stefan Weindl (rechts) beerbt Christian Klemisch (links) am Dirigentenpult. Alfons Weigand freut sich, dass die Stadtkapelle weiterhin mit einer kompetenten Führungskraft arbeiten kann. Foto nz

© OVB

Führungswechsel bei der Stadtkapelle: Stefan Weindl (rechts) beerbt Christian Klemisch (links) am Dirigentenpult. Alfons Weigand freut sich, dass die Stadtkapelle weiterhin mit einer kompetenten Führungskraft arbeiten kann. Foto nz

Nach der Verlesung des Protokolls der letzten Hauptversammlung durch Schriftführer Thomas Nösch erklärte Schatzmeister Felix Rauscheder die Kassenbewegungen des Jahres 2011. Demnach standen den Einnahmen in Höhe von 6810 Euro, davon 1141 Euro als Mitgliederbeiträge, 7023 Euro an Ausgaben gegenüber. Hier betrug der größte Posten 2500 Euro, der für die Musikerausbildung aufgewendet wurde.

Dirigent Christian Klemisch bezeichnete das vergangene Jahr als ereignisreich. Von seinen 25 Musikern seien vier noch keine 18 Jahre alt. Zu den Auftritten in Neumarkt-St. Veit beim Georgifest und TSV-Gründungsfest, bei Prozessionen, bei Volksfest und Stadtplatzfest, beim Kolpingjubiläum und kirchlichen Anlässen wie Allerheiligen und Volkstrauertag kam noch das eigene Starkbierfest in Hofthambach. Außerdem hatte die Stadtkapelle den Trachtenverein zum Gautrachtenfest nach Burghausen begleitet, bei der Städtepartnerschaftsfeier im italienischen Caneva drei Tage lang musiziert und die Bergmesse im Wilden Kaiser umrahmt. Mit der Liedertafel und dem Chor Echo gestalteten die Musikanten im Dezember ein Adventskonzert in der St. Veiter Stiftskirche.

In seinem Ausblick auf 2012 kündete er an, dass die Neumarkter Termine schon festgelegt seien. Als zunächst wichtigstes Datum nannte er das eigene Starkbierfest am 24. März.

Abschließend kündigte Christian Klemisch, der seit sieben Jahren den Taktstock in der Hand hielt, seinen Rücktritt vom Dirigentenamt an, wofür aber schon ein Nachfolger bereit stehe. Seinem Nachfolger wünschte er Glück und sagte Hilfe zu, da er selbst dem Musikverein mit seiner Es-Klarinette weiterhin die Treue halten werde.

Beim Punkt Neuwahlen wurden alle Amtsinhaber einstimmig für weitere drei Jahre bestätigt. Alfons Weigand und Robert Kleindienst bleiben Erster und Zweiter Vorstand. Felix Rauscheder führt die Kasse weiterhin, wie auch Thomas Nösch das Schriftführeramt behält. Notenwartin bleibt Gerda Weigand und als Beisitzer stehen Christian Klemisch, Robert Leitl und Werner Bondl zur Verfügung. Zum neuen Dirigenten wurde einstimmig Stefan Weindl bestimmt, der dieses Amt schon einige Zeit ausübte.

Weindl dankte seinem Vorgänger für die geleistete Arbeit und rechnet weiterhin mit dessen Hilfe. Wichtig sei für ihn, dass bei allen Musikern die Freude am Spielen erhalten bleibe, das wird sein großes Ziel sein.

Beim letzten Tagesordnungspunkt wurde besprochen, wie man das Starkbierfest noch attraktiver gestalten könne. Dabei wurden ein paar sehr interessante Neuerungen ins Auge gefasst. Außerdem will Michi Huber die Homepage aktualisieren.

Zweiter Bürgermeister Michael Asbeck lobte die Einsatzbereitschaft der Kapelle in Neumarkt-St. Veit. Sein Wunsch war es, dass die Kapelle den von der Stadt gerne bereitgestellten Probenraum noch viele Jahre nutzen werde. nz

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