Neumarkt-St. Veit - Die Außenbereiche leiden stark unter der schlechten Internetverbindung. Einige Bürger machten ihrem Ärger darüber beim CSU-Frühschoppen im Gasthaus in Hofthambach Luft. Sie forderten den Einsatz der CSU-Stadträte, damit sich an der unbefriedigenden Situation etwas ändert. Ortsvertreter Reinhard Fuchs kündigte eine Unterschriftenaktion an, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, zumal er aus dem Stadtrat wusste, dass im nördlichen Gemeindebereich ein Leerohr existiere, womöglich bereits mit Glasfaser bestückt, die über Frauenhaselbach bis nach Wiesbach führe. LTE werde zwar als ausreichende Lösung beworben, "doch vor zehn Jahren war ein Modem auch noch ausreichend", gibt er dieser alternativen Technologie keine Zukunft.
Er kritisierte in diesem Zusammenhang, dass im Gewerbegebiet kein DSL-Ausbau erfolge, sondern lediglich frei werdende Kupferkabel von Egglkofen genutzt würden, um höhere Bandbreiten zu ermöglichen : "Wir profitieren von einer Technik, die eine andere Kommune wegwirft", klagte er die Stadt an. Es stehe nicht im Verhältnis, wenn 40000 Euro für die Bayern-1-Sommerreise ausgegeben worden seien, "die nach zwei Tagen verpufft waren, während in den Breitbandausbau kein Euro investiert wurde."
In Sachen erneuerbare Energien, habe sich, nachdem die CSU 2010 ein Konzept vorgelegt habe, ein Arbeitskreis gebildet, verkündete Fuchs. Ergebnisse gebe es aber noch keine. "Ich habe das Gefühl, dass die Gemeinde nicht mit genug Herzblut bei der Sache ist." Als Beispiel führte er den neuen Flächenutzungspaln an, in welchem keine Vorrangflächen für erneuerbare Energien eingetragen worden seien.
Den geplanten Standort für den Behördenfunk nun wegzuklagen, hält er für den falschen Weg. Bei einer Standortverlagerung entstünde eine Lücke, die Folge könnte sein, dass zwei Funkmasten in Neumarkt aufgestellt würden befürchtete er.
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