Zangberg - Der 2. Februar 2012 wird Pater Stefan Weig als ein wichtiger Tag in seinem Leben in Erinnerung bleiben. An Maria Lichtmess, im kirchlichen Jahreskreis Fest der Darstellung des Herrn, feierte er in der Klosterkirche in Zangberg sein erstes heiliges Messopfer. Zur selben Stunde weihte in Wien Christoph Kardinal Schönborn am Stephansplatz das Begegnungszentrum "Quo vadis", die spätere Wirkungsstätte von Pater Stefan ein.

© OVB
Pater Stefan Weig erteilte bei der Klosterprimiz in Zangberg den Gläubigen den Primizsegen. Foto gth
In der sehr gut besuchten Klosterkirche hieß Oberin Schwester Claudia Maria Seitz Pater Stefan willkommen. Sie rief das Jahr 2004 in Erinnerung, in dem Stefan Weig bei seinen ersten Exerzitien in Zangberg die Berufung zum Ordenspriester klar wurde. Die Kloster- oder Vorprimiz sei eine besondere Freude für die Schwestern von der Heimsuchung Mariä, auch Salesianerinnen genannt. Zu Beginn der Eucharistiefeier nahm der Neupriester die Kerzenweihe vor. Ihr schloss sich eine kurze Lichterprozession durch die Kirche an.
Seine Ansprache stellte Pater Stefan unter das Leitwort "Quo vadis" (lateinisch: Wohin gehst du) und schilderte darin seinen Weg zum Priestertum. Er bezeichnete es als besondere Fügung, dass dieser heutige Tag als "Tag des Gott geweihten Lebens", eingeführt vom seligen Papst Johannes Paul II., gilt. Nach der Primizmesse erteilte Pater Stefan allen Gläubigen den allgemeinen Primizsegen und vielen von ihnen durch Handauflegen den Einzelsegen.
Der Orden schickt Pater Stefan nach Wien, wo er im 19. Bezirk (Grinzing und Sievering) mit einer halben Stelle drei Pfarreien betreuen wird. Mit der anderen halben Stelle wird er am Begegnungszentrum der österreichischen Orden "Quo vadis" über kirchliche und Ordensberufe, über Pilgern und Exerzitien informieren. gth
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