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Kinderkrippe in Planung

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Die Gemeinde hat sich einen engen Zeitplan beim Bau einer Kinderkrippe gesetzt. Der als Anbau an der Nordseite des Schulhauses vorgesehene Bau soll im August fertig werden. Mitte Januar sollten die Leistungsverzeichnisse verschickt werden.

Zangberg - Es sind jedoch einige Änderungen in der Planung vorgenommen worden, wie Bürgermeister Franz Märkl dazu ausführte. Sie haben sich als zweckmäßig oder notwendig erwiesen.

Als Beispiele legte er dem Gemeinderat eine neue Lüftungsanlage vor. Statt dreier verschiedener Lüftungssysteme schlug der Projektant eine "kleine" Lüftungsanlage vor. Sie ist die wirtschaftlichste Lösung, weil ein Großteil der Wärme aus der Abluft gewonnen werden kann. Beim Dachstuhl können aus statischen Gründen keine Nagelplattenbinder verwendet werden. Statt derer ist ein zimmermannsmäßiger Dachstuhl vorgesehen. Bei der Telefon- und Internetversorgung werden die bisherigen Funklösungen durch strahlungsfreie Anlagen ersetzt.

Weitere Änderungen betreffen die Kaltwasserleitungen. Wegen der Verkeimungsgefahr werden sie als Ringleitung ausgeführt. Die Warmwasserversorgung erfolgt dezentral an der jeweiligen Verbrauchstelle, da sonst eine permanente Temperatur von 55 Grad durch Zirkulation eingehalten werden müsste, was sehr energieaufwendig wäre. Ferner wird eine Enthärtungsanlage eingebaut.

Der Gemeinderat stimmte der Ausführungsplanung in der vorgelegten Form zu. Des Weiteren beschloss das Gremium, die Arbeiten zur energetischen Sanierung der Mehrzweckhalle nicht, wie ursprünglich vorgesehen, gleichzeitig mit den Arbeiten an der Kinderkrippe, sondern zu einem späteren Zeitpunkt separat ausschreiben zu lassen.

Auch die Gemeinde Zangberg muss die Elternbeiträge für Krippenkinder an den erhöhten Personalaufwand anpassen. Dieser steigt durch den Anbau der Kinderkrippe stärker an. Sachbearbeiter Georg Kämmerer von der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen stellte Vergleichszahlen aus anderen Kommunen vor. Danach liegen auch nach einer Erhöhung der Krippengebühren um 25 Prozent die ab dem Kindergartenjahr 2012/2013 verlangten Elternbeiträge deutlich unter dem Landkreisdurchschnitt.

Für die Kindergartenkinder werden die Beiträge nur gerundet und für die Betreuung von Schulkindern wird um zehn Prozent mehr verlangt. Zudem werden die Monatsbeiträge nur elfmal im Jahr erhoben, wie Bürgermeister Märkl dazu bemerkte. gth

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