Oberbergkirchen - Kräftige Investitionen in das Rathaus haben die Rücklagen der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen abschmelzen lassen. Aufgrund der neuen Fenster und Türen, der Komplettsanierung eines Büros und aufgrund von Malerarbeiten sind die Rücklagen von 63948 Euro auf 18603 Euro gesunken. Kräftige Kostensteigerungen beim Strom, bei den Heizölpreisen, den Softwarepflegekosten und bei den Personalkosten tun ihr Übriges.
Die Folge ist ein kräftiger Anstieg der Umlage an die Verwaltungsgemeinschaft. Sie steigt je Einwohner von 97 Euro auf 109 Euro im Jahr 2012. Das Umlagesoll erhöht sich auf 457567 Euro und verteilt sich auf die 4361 Einwohner der Verwaltungsgemeinschaft. Diese unerfreulichen Zahlen musste Kämmerer Georg Obermaier in der Sitzung der letzten Gemeinschaftsversammlung überbringen.
Investitionen sind 2012 wegen der hohen Umlage nur in geringem Umfang vorgesehen. Der zentrale EDV-Server wird erneuert werden müssen und die Fliesen im Gang des Erdgeschosses sind schadhaft, werden voraussichtlich aber aus Kostengründen nicht mehr 2012 erneuert.
Ganz anders ist die Situation beim Haushalt des Grundschulverbandes der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen. Dessen Haushalt ist im Haushalt der Verwaltungsgemeinschaft integriert. Im Schulverband sinkt die Umlage je Schüler von 600 Euro auf 400 Euro. Hauptgrund ist auch hier die Rücklage, die von 21358 Euro im Vorjahr auf 44939 Euro gestiegen ist. Hinzu kommt noch ein Einmaleffekt bei den Zuwendungen für die Schülerbeförderung. Hier ist 2012 eine Nachzahlung zu erwarten. Der Umlagebedarf sinkt dadurch 2012 auf 62800 Euro. Dieser Umlagebedarf verteilt sich auf 157 Schüler, wovon 25 auf Lohkirchen, 55 auf Oberbergkirchen, 35 auf Schönberg und 42 auf Zangberg entfallen.
Das Haushaltsvolumen von Verwaltungsgemeinschaft und Schulverband beträgt im Verwaltungshaushalt 906000 Euro und im Vermögenshaushalt 46000 Euro. Die Gemeinschaftsversammlung stimmte dem umfangreichen Zahlenwerk einstimmig zu. rmg
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