Schönberg - Viele Pfarrangehörige nutzten die Gelegenheit, sich bei der Pfarrversammlung über die Arbeit der pfarrlichen Gremien im lezten Jahr informieren zu lassen. Die Vorsitzende Anneliese Angermeier rief die Ereignisse von 2011 in Erinnerung. Die Heimatprimiz und die Nachprimiz von Stefan Leitenbacher, die Firmung von 78 Jugendlichen aus dem Pfarrverband durch Erzbischof Reinhard Marx in Schönberg, die Seniorennachmittage, der Seniorenausflug sowie den gut besuchten Pfarrkirta bezeichnete sie dabei als Höhepunkte.
Den Jahresbericht aus der Kirchenverwaltung legte Kirchenpfleger Walter Bichlmaier vor. Grundsätzlich sei es um die Finanzen in der Pfarrei Schönberg gut bestellt, was aber auch von Nöten sei, "da sich die Zuwendungen der Diözöse sicher nicht erhöhen werden". Die jährliche kleine Baulast in Höhe von 18000 Euro kann, so sie nicht verbraucht wurde, nur für drei Jahre den Rücklagen zugeführt werden, dann müsse diese in den laufenden Haushalt einfließen.
Bichlmaier sprach auch den möglichen Anschluss der kirchlichen Gebäude an das Fernwärmenetz an. Grundsätzlich sei Kirchenverwaltung und Pfarrer diesem Ansinnen gegenüber positiv eingestellt, wenngleich die Kirche den Bau von Biogasanlagen durchaus kritisch betrachte. Nach Abwägung des Kosten- und Nutzenfaktors werde die Erzbischöfliche Finanzkammer eine Entscheidung treffen. Für die Investition wäre mit einem Zuschuss von 50 Prozent zu rechnen, weitere zehn Prozent der Kosten könnten der Baupauschale entnommen werden.
Über den Kummerkasten wurde angeregt, einen Eingang in die Pfarrkirche behindertengerecht zu gestalten. Nach Prüfung aller Optionen mit Architekt Georg Maierhofer kann jedoch dieses Vorhaben zur Zeit nicht umgesetzt werden, weil die Sicherheitsvorschriften und gesetzlichen Auflagen äußert hoch angelegt sind.
An der Friedhofsmauer am Abgang zum Pfarrhaus sind wieder Putzschäden aufgetreten, diese sollen mit kleineren Putzschäden an der Kirche behoben werden, wenn die Witterung es zulässt.
Pfarrer Paul Jansen hatte zur Versammlung den Inhalt des Kummerkasten mitgebracht. Erfreulich für den Pfarrherrn war dabei die Tatsache, dass die kürzlich durchgeführte Revision durch die erzbischöfliche Finanzkammer keine Mängel ergeben hat.
Zum Abschluss der Pfarrversammlung hatten die Ministranten eine Überraschung vorbereitet. Mit einer lustigen "Fehlersuche" auf verschiedenen Fotos wurde die Aufmerksamkeit der Besucher gefordert. ann
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