Niedertaufkirchen/Passau - Schon seit 30 Jahren hat der CSU-Ortsverband Niedertaufkirchen jedes Jahr einen festen Termin im Kalender: der politische Aschermittwoch in Passau.

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Der ehemalige CSU-Parteichef und bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (Mitte) feierte auf dem politischen Aschermittwoch in Passau sein Comeback. Für ein Erinnerungsbild posiert er mit Umweltminister Dr. Marcel Huber (rechts) und CSU-Ortsvorsitzendem Karl Bischof.
Zum 60. Jahrestag gab es mit Ministerpräsident Horst Seehofer und Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber quasi eine Doppelspitze.
Jubel brandet auf, als Horst Seehofer und Edmund Stoiber die Halle betreten. Auch am Tisch der Niedertaufkirchner applaudieren die Mitglieder, klatschen die beiden auf ihrem Weg nach vorne voran und gönnen ihnen ihr minutenlanges Bad in der Menge.
Parteivorstand und Ministerpräsident Horst Seehofer hatte sich als kommissarischer Bundespräsident mit verbalen Attacken stark zurückgehalten. Er beschränkte sich darauf, die Ergebnisse bayerischer Politik in Wirtschaft, Kultur und Finanzen im Vergleich zu innerdeutschen Bundesländern und in Europa deutlich zu machen. Von Seiten der Niedertaufkirchner gab es zwischendurch immer wieder anerkennde Worte für die Rede des Parteichefs. Dass diese Rede mit minutenlangem Beifall bedacht wurde, überraschte keinen.
Edmund Stoiber hat an Beliebtheit in der Bevölkerung nichts verloren. Auch der Ortsverband aus Niedertaufkirchen bekannte sich als alter Stoiber-Fan. In seiner Rede betonte er die kontinuierliche Arbeit von Alfons Goppel und Franz Josef Strauß, die er jahrzehntelang "sicher im Sinne von Strauß" weitergeführt hatte und bei Seehofer und seinem Kabinett in guten Händen sehe.
Die CSU bleibe der Garant der Erfolgsgeschichte Bayerns. Die CSU stehe als Schützer der Armen, der Arbeitsplätze, der Finanzen und der bayerischen Kultur. Bayerns Fortschritt begründe sich auf Forschung und Bewahrung der Tradition.
nz/Neumarkter Anzeiger
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