Wien/Zell am See - Vier Wochen nach dem Flugzeug-Unglück mit vier Toten in Österreich steht nun fest, dass einer der beteiligten Piloten vor dem Flug Marihuana konsumiert hatte.
“Es ist durchaus denkbar, dass es sich dabei auch um eine Ursache für den Zusammenstoß gehandelt haben könnte“, sagte der Toxikologe Thomas Keller vom gerichtsmedizinischen Institut Salzburg dem österreichischen Rundfunk ORF am Freitag. Bei dem Unfall in Zell am See waren zwei Kleinflugzeuge kollidiert. Unter den Toten waren auch zwei Deutsche.
Das Blut des toten Pilot habe eine erhebliche Konzentration des Cannabis-Wirkstoffes THC aufgewiesen. Angesichts der Werte könne man sagen, dass er im Rausch geflogen sei, sagte der Experte. Dies setze die Konzentrationsfähigkeit herab und könne zu falscher Einschätzung von Geschwindigkeit und Höhe führen.
dpa



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