Hamburg - Für die einen ist es sadistische Tierquälerei, für die anderen ein Kunstgenuss voller Eleganz und Ästhetik: Der Stierkampf

© dpa
Der Stierkampf hat in Spanien eine lange Tradition.
Vor allem in Spanien, Portugal und Südfrankreich, aber auch in Mittel- und Südamerika ist der Kampf "Mann gegen Tier" sehr beliebt. Die spanische Form (“corrida de toros“) endet mit dem Tod des Tieres in der Arena, in Portugal stirbt das Tier nach der “Tourada“ im Schlachthaus.
Die Mauren aus Nordafrika, die Andalusien im 8. Jahrhundert erobert hatten, machten aus dem von den Westgoten praktizierten Kampf eine an Festtagen abgehaltene ritualisierte Aufführung, bei der Reiter gegen Stiere kämpften und sie töteten. Im Mittelalter war der Stierkampf zu Pferde ein beliebter Sport der Aristokratie. Die moderne Corrida entwickelte sich im 18. Jahrhundert.
Der Kampf beginnt mit einem feierlichen Einzug der Toreros und ihrer Helfer in die Arena. Zunächst wird der Stier mit einem roten Mantel gereizt und durch die Kampfbahn gejagt. Im Lanzenkampf versucht der berittene Picador dem Stier Lanzenstiche zwischen den Schulterblättern beizubringen. Dann stoßen drei Banderilleros mit Widerhaken und Bändern versehene Spieße in den Nacken des Stiers. Zuletzt tötet der Matador das Tier mit einem gezielten Degenstoß zwischen die Schulterblätter.
dpa



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.