Mainz - Offenbar verkaufen Einwohnermeldeämter Adressen von Bürgern an Firmen, die damit zu Werbezwecken handeln. Das Bürgeramt Berlin soll beispielsweise fünf Euro pro Adresse verlangen, München sogar 15 Euro.
Das berichtet das ZDF-Wirtschaftsmagazin WISO. "Es kommt schon vor, dass mit einer Anfrage 1000 Adressen vermittelt werden", zitiert das ZDF eine Mitarbeiterin vom Bürgeramt in Berlin.
Abnehmer der Adressen sollen nach dem Bericht Datenhändler sein, also Firmen, die zu Werbezwecken damit handeln. Die Händler könnten so mit Hilfe der Kommunen an Millionen Privatadressen kommen. Für die Kommunen sei die Weitergabe im Gegenzug eine lukrative Einnahmequelle.
ole



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