München - Die Zahl der Betrugsfälle mit kopierten Girokarten und manipulierten Geldautomaten geht zurück. Die Banken sprechen von einem Erfolg und beanspruchen die positive Entwicklung für sich.

© dpa (Symbolbild)
Utensilien von Geldkarten-Betrügern liegen im Landeskriminalamt in München.
„Ich bin erleichtert, dass wir 2011 nach den im Moment vorliegenden Zahlen erstmals eine günstige Entwicklung verzeichnen“, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Dienstag beim Landeskriminalamt in München.
In Deutschland ist von dem sogenannten Skimming, dem Ausspähen von Kontodaten und Geheimnummern, nur ein winziger Teil der Karten betroffen. 0,02 Prozent der etwa 97 Millionen Girokarten in Deutschland werden laut Sparkassenverband ausgespäht.
Die Gefahr, Opfer der betrügerischen Banden zu werden, besteht aber nach wie vor. „Für Entwarnung ist es viel zu früh“, sagte Herrmann. 2010 sei bei den Banken ein Schaden von mehr als 50 Millionen Euro entstanden. Der CSU-Politiker warnte davor, Karte und PIN-Nummer zusammen aufzubewahren und angeblichen Bankangestellten oder Polizisten die Geheimnummer zu verraten.
dpa



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