Mühldorf/München - Die Autobahndirektion bekommt nach derzeitigem Stand zu wenig Geld, um den Weiterbau von Pastetten bis Dorfen und weiter nach Heldenstein zu sichern. Das hat der Präsident der Autobahndirektion Paul Lichtenwald gestern auf Anfrage bestätigt. Sollte der Bund dem Baubeginn ab Pastetten und später ab Dorfen zustimmen, wären 50 bis 60 Millionen Euro jährlich nötig. "Diese Gelder stehen im Augenblick nicht zur Verfügung."
Mühldorfs Bürgermeister Günther Knoblauch, Vorsitzender des Vereins "Ja zur A94" wird deutlicher: "Für den Abschnitt Pastetten-Dorfen stehen nur zehn Millionen Euro zur Verfügung." Diese Zahl will Lichtenwald nicht bestätigen, er dementiert sie aber auch nicht. "Ich kann nicht sagen, dass die Mittel für die nächsten Jahre gesichert sind."
Der Freistaat bekommt vom Bund derzeit 900 Millionen Euro zum Neubau und Erhalt von Bundesstraßen und Autobahnen. Neben den Neubauten auf der A8, der A3, der A94 und der B15neu geht eine hohe Summe in die Sanierung von Straßen. Durch Umschichtungen zugunsten von Neubauten werde der Erhalt von Straßen immer wichtiger, betont Lichtenwald.
Für die im Bau befindlichen Abschnitte Ampfing-Heldenstein und Forstinning-Dorfen gibt es laut Lichtenstein mit heuer 30 Millionen Euro dagegen genügend Geld. hon
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