Zangberg - Die Besucher des Kreisjugendgottesdienstes in der Klosterkapelle in Zangberg trauten ihren Augen und Ohren nicht, als sie am Eingang ein Schild erwartete, welches auf die Trennung zwischen Männer- und Frauenseite aufmerksam machte und Jugendseelsorger Rupert Schönlinner sowie dessen Vorgänger Richard Stefke zu einem gregorianischen Choral einzogen und den Wortgottesdienst lateinisch und von der Gemeinde abgewendet eröffneten.

© OVB
Zum 50. Mal wurde der Kreisjugendgottesdienst gefeiert. Foto re
Die Vorbereitungsgruppe, bestehend aus dem Team der Kath. Jugendstelle, der BDKJ-Kreisvorstandschaft und dem ehemaligen Jugendseelsorger und Initiator der Kreisjugendgottesdienste, Richard Stefke, nahmen das 50. Jubiläum Jugendgottesdienste zum Anlass, um das II. Vatikanische Konzil, dessen Eröffnung sich 2012 ebenfalls zum 50. Mal jährt, jugendgerecht zu thematisieren.
In einem Anspiel brachte Katharina Obermeier, BDKJ-Kreisvorsitzende, zum Ausdruck, dass "jung glauben" für sie anders aussehe. Stefanie Lux, kirchliche Jugendpflegerin, erzählte ihr vom II. Vatikanischen Konzil und davon, dass das Konzil die grundlegende Weichenstellung dafür war, dass Kirche so ist, wie sie heute ist.
Nach diesem Bogen konnten sich die Besucherinnen anhand einer Foto-Präsentation, die vergangenen Kreisjugendgottesdienste in Erinnerung rufen. Einige Vorbereitungsgruppen brachten sogar Symbole vergangener Gottesdienste mit und so sammelten sich neben einem Einkaufswagen und einer Türe, auch Kopfhörer, eine Deutschlandfahne und viele andere Gegenstände rund um den Altar. Die musikalische Gestaltung der Wortgottesfeier übernahm die Gruppe "Ajucho" aus Zangberg. re
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