Vorzeitig aus Nowosibirsk zurückgekehrt ist Eisspeedway-Pilot Günther Bauer. Der Schlechinger hatte bei den Testfahrten in Russland an der lädierten Schulter Schmerzen verspürt. "Und weil ich mir nicht sicher war, ob nicht doch irgendetwas kaputtgegangen ist bin ich dann zurückgeflogen", so der 39-Jährige.
Eine ärztliche Untersuchung brachte Entwarnung: Zwar ist an der Platte, die am Schlüsselbein eingebaut wurde, ein Stückchen leicht verbogen, "aber die Knochen sind gut zusammengewachsen, aus medizinischer Sicht besteht kein Problem", zeigt sich der Schlechinger erleichtert.
Bauer zeigte sich mit dem Trainingslager in Nowosibirsk dennoch zufrieden. "Es ging nicht schlecht, nur das Motorrad war mir ein wenig zu klein." Der deutsche Meister bekam in Nowosibirsk von Weltmeister Nikolaj Krasnikow eine Maschine zum Testen, weil er sich somit den Transport seines Materials nach Russland ersparen konnte. Doch da Krasnikow wesentlich kleiner als der über 1,80 Meter große Bauer ist, war die Fahrt mit seiner Maschine eben etwas schwieriger. "Ich bin dann noch mit dem Motorrad eines größeren Piloten gefahren. Es hat gut getan zu sehen, dass es dann passt", freut sich "Schliff" Bauer.
Gestern reiste er nach Schweden. "Dort ist es inzwischen kalt genug geworden. Es müsste also genug Eis geben." Nach Schweden nimmt Bauer sei eigenes Motorrad mit und will möglichst viel fahren, "denn die Fahrpraxis fehlt mir einfach durch die Verletzung".



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