Berlin - Immer mehr Ältere arbeiten bis kurz vor der Rente. Von den 60- bis 64-Jährigen waren 2010 noch 41 Prozent beschäftigt - zehn Jahre zuvor waren es 20 Prozent gewesen.

© dapd
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, DGB-Chef Michael Sommer (l.) und Handwerks-Präsident Otto Kentzler präsentieren den Fortschrittsreport "Altersgerechte Arbeitswelt".
Dies geht aus einem Bericht über Fortschritte auf dem Arbeitsmarkt für Ältere hervor, den Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zusammen mit DGB-Chef Michael Sommer und Handwerks-Präsident Otto Kentzler am Dienstag in Berlin vorlegte.
In der Erwerbstätigenquote von 40,8 Prozent sind nach Angaben Sommers allerdings auch rund 800 000 Mini-Jobber enthalten, mit steigender Tendenz. Hinzugezählt werden auch Selbstständige. Schaut man nur auf die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, so ergibt sich ein deutlich anderes Bild: Danach sind 27,5 Prozent der 60- bis 64-Jährigen noch in Arbeit - während dies von den 15- bis 65-Jährigen insgesamt 52,1 Prozent sind. Allerdings ist auch hier die Quote der älteren Beschäftigten leicht gestiegen.
dpa
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