Rosenheim - Die Hochschule Rosenheim hat ein "Lebendiges Computermuseum" eröffnet, das von allen Interessierten besucht werden kann. In den letzten Jahren wurden hier hauptsächlich aus Privatspenden viele hochinteressante Objekte gesammelt: vom Abakus, dem jahrtausende alten Rechenhilfsmittel mit Kugeln über die ersten Personalcomputer (von IBM und Sirius) und die früher weit verbreiteten grafischen Spielecomputer (Commodore C64, Atari, Amiga) bis zu besonders wertvollen "Exoten" (NEXT-Station).

Prof. Dr. Roland Feindor eröffnete das "Lebendige Computermuseum" an der Hochschule Rosenheim und lädt zum Besuch ein. Foto re
Studenten haben im Seminar "Geschichte der Informatik" die Systeme analysiert und aufbereitet, so dass viele heute in der Urform wieder benutzt werden können. "Nur wer die Geschichte kennt, kann ermessen, woher wir kommen, wo wir heute stehen und wo vielleicht unsere Zukunft liegt", betonte Prof. Dr. Roland Feindor, der Initiator und Leiter des kleinen Museums der Fakultät für Informatik.
Besonders interessant und anschaulich für die ersten offiziellen Besucher war die Darstellung des Fassungsvermögens von Datenspeichern mithilfe von Buchstabennudeln. Ein Zeichen entspricht einer Buchstabennudel. Während die Daten einer Lochkarte in Nudelform noch locker in eine Kinderhand passen, bräuchte man für das Fassungsvermögen einer modernen Festplatte mit einem TeraByte, die weniger als 100 Euro kostet, schon rund 1400 Lkw mit Nudeln. Das entspricht etwa einer Lkw-Schlange von Rosenheim bis Innsbruck.
805-500) geöffnet. Schulklassen oder Gruppen erhalten auf Anfrage eine Führung durch das kleine Museum.
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