Rosenheim/Budaörs - Seit Jahren erhöht sich beständig die Teilnehmerzahl der Sonderzugreisen der IG der Veteranenvereine des Landkreises Rosenheim. Waren es 2010 noch 580 Teilnehmer, so fuhren heuer nach Budapest und zum deutschen Soldatenfriedhof Budaörs bereits 620 Reiselustige im Sonderzug mit.

© OVB
Fahnenabordnungen bei der Gedenkfeier auf dem Soldatenfriedhof in Budaörs. Foto re
In Budapest gab es für die Gruppe zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bewundern. Auch die Rundreise über Szentendre, Visegard und Esztergom gestaltete sich sehr interessant.
Ein ganzer Tag war dem Besuch des Soldatenfriedhofs Budaörs gewidmet. Auf dem heutigen Gebiet Ungarns sind im Zweiten Weltkrieg rund 54 000 deutsche Soldaten gefallen. Allein in Budaörs ruhen - neben vielen ungarischen Gefallenen - über 14 000 deutsche Soldaten.
Gemeinsam mit zehn Fahnenabordnungen der Veteranenvereine Zaisering, Vogtareuth, Tattenhausen, Pang, Pfaffenhofen, Großholzhausen, Ramerberg, Schönau, Stephanskirchen und Götting marschierten die Abordnungen, geführt von der Niklasreuther Blasmusik, zum Ehrenmal in der Mitte des Friedhofs. Dort begrüßte Erster Obmann Pius Graf die Teilnehmer. Er bedanke sich bei der Friedhofsverwaltung und der ungarischen Kriegsgräberfürsorge für die Vorbereitung der Feier.
Nach den Gebeten ging Oberst a.D. Imre Kovacs auf das Schicksal der hier bestatteten Soldaten sowie auf die Bedeutung der Soldatenfriedhöfe für uns und unsere Zeit ein. In das Gedenken schloss er auch die Soldaten der heutigen Tage ein, ganz besonders die in Afghanistan gefallen Deutschen und Ungarn. Der gesamte Text der Ansprache findet sich im Internet (www.veteranen-lk-rosenheim.de, Galerie, Sonderzug 2011). re
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