Schechen - Beim Brand eines Dachstuhls in einem Bauernhof in Marienberg ist am frühen Mittwochmorgen ein Schaden von mindestens 150.000 Euro entstanden.

© Reisner
Um 1.45 Uhr ging am Mittwoch bei der Integrierten Leitstelle die Meldung ein, dass auf einem Bauernhof bei Schechen ein Feuer ausgebrochen sei. Zur Brandursache konnten die ermittelnden Behörden - die Kripo Rosenheim und ein Gutachter des Bayerischen Landeskriminalamts - gestern noch nichts sagen.
Kreisbrandrat Sebastian Ruhsamer kennt die Diskussionen um das Für und Wider von Fotovoltaikanlagen. Für die Heimatzeitung beantwortet er die drei wichtigsten Fragen.
Herr Ruhsamer, inwiefern beeinflussen Fotovoltaikanlagen die Löscharbeiten der Feuerwehr?
Können Fotovoltaikanlagen selbst in Brand geraten?
Theoretisch ist das durchaus möglich, in meinem Zuständigkeitsbereich hatten wir so einen Fall aber noch nie. Eine mögliche Brandursache an den Anlagen wäre beispielsweise ein Kurzschluss, ausgelöst durch einen Marderbiss.
Wie verhält man sich als Besitzer einer Fotovoltaikanlage richtig?
Jeweils einen Meter rechts und links der Anlage auf dem Dach freihalten, sodass die Feuerwehr besser nachschauen kann. Aber ich muss tatsächlich zugeben: Für uns sind die Anlagen eine Herausforderung.
zip/Oberbayerisches Volksblatt
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