Rosenheim - Für gute Noten belohnt wurden 79 Schul-Absolventen aus Stadt und Landkreis. Mit einem Notendurchschnitt von 1,5 oder besser kamen sie in den "Genuss" der Georg-Dax-Stiftung. Bei einer Feierstunde im Kathrein-Werk III überreichten Stiftungssekretär Werner Zettl und Stiftungsvorstand Professor Dr. Anton Kathrein Schecks in Höhe von je 500 Euro an die Preisträger.

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Jeweils 500 Euro für gute Noten: Stiftungssekretär Werner Zettl (vorne rechts) und Professor Dr. Anton Kathrein mit den erfolgreichen 79 Schul-Absolventen. Foto wunsam
Die Georg-Dax-Stiftung gibt es bereits seit 1987. Sie wurde von Margrit Dax zum Andenken an ihren Mann Georg gegründet, der über 40 Jahre hinweg einer der führenden Mitarbeiter und Direktor bei der Kathrein-Werke KG war. Die Stiftungsgründerin selbst verstarb im Jahr 2003.
Bislang hat die Stiftung insgesamt 371 000 Euro ausgeschüttet. Heuer waren es 40 000 Euro. Unter den Preisträgern aus Gymnasien, Berufsschulen und Fach- und Berufsoberschulen befanden sich auch elf Absolventen mit der Traumnote 1,0: Viktoria Hofbauer, Anna Reis, Nicole Trebesius vom Ignaz-Günther-Gymnasium Rosenheim; Katharina Hausberger, Sonja Reitberger und Florian Schauer von der Staatlichen Berufsschule II in Rosenheim; Bernhard Ableitner, Jakob Herrmann, Stefan Kirchberger und Andreas Neubauer von der Staatlichen Berufschule Bad Aibling und Andreas Kink von der Berufsschule Altötting.
Professor Dr. Anton Kathrein freute sich bei der Preisübergabe besonders, dass sich unter den Preisträgern auch viele Auszubildende seines Unternehmens finden.
Die jungen Leute nahmen ihre Auszeichnung stolz entgegen und erzählten bei der Preisübergabe auch kurz, wie ihre zukünftige Lebensplanung für die kommenden Jahre aussieht. Viele der erfolgreichen Absolventen streben ein Studium an. Einige wollen aber auch nach einer "Auszeit" im Ausland sofort ins Berufsleben einsteigen.
Beste Aussichten hätten sie dabei vor allem auch in technischen Berufen, meinte dazu Georg Schell, technischer Leiter bei Kathrein. Ingenieure seien zunehmend Mangelware. Es werde immer schwieriger, gute Fachkräfte zu finden. Bereits jetzt gäbe es Entwicklungsunternehmen, die Aufträge ablehnen müssten, weil es an qualifizierten Personal fehle. Schell riet zum Start ins Berufsleben: "Man muss bei der Berufswahl der Stimme seines Herzens folgen". wu
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